Während Barbara in Korea verweilte und die Woche drauf, verfolge ich noch einige Spiele der SF Giants. Die Baseballtruppe von der Westbay konnte zwar noch gewaltig auf den Divisionsspitzenreiter, die Diamondbacks aus Phoenix aufholen, verlor aber eines ihrer wichtigen Spiele bei den Dodgers. So mussten die D-Backs nur eines ihrer drei Heimspiele gegen die Giants gewinnen um den Titel des Divisionmeisters klar zu machen. Das gelingt dann auch gleich im ersten Spiel und so verpassen die Giants als amtierender Champ den Einzug in die CS (Champions Series).
Die Giants gewannen vor einem Jahr die National League Championship genau am Tag unserer Ankunft in den USA und konnten zwei Wochen später auch die World Series gewinnen.
St.Louis wird in der Folge neuer NL Champion und gewinnt auch die World Series gegen die Rangers, dem Champion der American League und das meist verhassten Team der gesammten MLB, weil ein gewisser George W. Bush Eigner des Teams aus Texas ist.
Gratulation an die Cardinals, denen auch ich während des großen Finales die Daumen gedrückt habe ;)

Der in Point Reyes Station erworbene Pumpkin wird heute ausgehöhlt und verziert. Barbara hat dazu extra ein '
Carving-Set' im Target erworben. Eigentlich hat sie gleich mehrere gekauft und verschickt die meisten als Halloweengeschenk nach Deutschland.
Die Kinder entwickeln gerade bei so Bastelgeschichten eine Menge Gedult und haben viel Spaß. Besonders wenn man sich dabei schmutzig machen kann oder mit klebrigen oder schleimigen Dingen umgehen muss.
Die Kerne aus dem Inneren rösten wir im Gasofen bis sie knackig sind. Allerdings kleben sie nach einer gewissen Zeit zusammen (liegt scheinbar am Zucker, dass sie ausdünsten), das weiche Innere kann man zu einer Suppe andicken, in die harte Schale wird dann ein Muster geschnitzt und draussen aufgestellt. Drinnen ist es zu warm, der Kürbis würde zu schnell austrocknen und dabei schrumpeln.
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| Mama malt das Motiv mit einem Filzstift vor. |
Kim macht Fotos, während Mama das 'carving knife' in den armen Pumpkin treibt.
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| Der fertige Pumpkin wird dann mit einem Teelicht im Inneren auf den Patio gestellt. |
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| Die 'geernteten' Kürbiskerne schmecken relativ süss. |
Am Freitag den 14ten September machen wir uns ganz früh (so gegen 7:00 a.m.) zum Yosemite Nationalpark auf. Barbara trifft sich heute um halb zwölf mit der LMAS Gruppe um Prof. D. zum jährlich abgehaltenen '
Lab Retreat'. Dieses Jahr findet diese 'Rückzug aus dem Lab' im Yosemite statt. Zu diesem Ereignis wurde schon lange im Vorfeld die Übernachtungen und Tagungsräume für's Wochenende in der Yosemite Lodge gebucht.
Wir sind zwar schon fast ein Jahr in Kalifornien, zum Yosemite haben wir es bis jetzt aber leider noch nicht geschafft, obwohl dieser wunderschöne Nationalpark ganz oben auf unserer 'must do'-Liste steht.
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| Es ist erst Viertel nach Acht, da sind wir schon auf der California 120 Richtung Osten aus dem Sacramento Valley heraus und fahren auf die Berge zu. |
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| Je weiter man in den Osten vordringt, um so mehr schlängelt sich die Straße um Hügel und Berge. |
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| Ab und an durchquert man urige Westernstädtchen. |
Der Park besitzt drei Zugänge. Zwischen dem im Norden (Big Oak Flat Rd.) und im Süden (Wawona Rd.) wird nur der in der Mitte (El Portal Rd.) vom Schnee freigehalten. Wir fahren über den nördlichen Zugang (es ist ja noch Sommer). Am Eingang zum Park kaufen wir gleich einen Jahrespass für 80 US$. Mit diesem Pass können wir ab sofort ein Jahr lang einige Parks in Kalifornien und Nevada besuchen, er ist für ein KfZ mit allen Insassen gültig, solange ein Insasse auch der Passinhaber ist.
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| Der Vista Point an der Big Oak Road bietet bereits den Ausblick auf den 'Half Dome', der sich schon beinahe am anderen Ende des Yosemite Valley befindet und das Wahrzeichen dieses Tals ist. |
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| Der Blick auf den Anfang des Tals. Die Straße verläuft hier nahezu ebenerdig. Der aus dem Tal herausfließende Merced River, der am Ende seiner Reise in die Bay von SF fließt, hat hier ein starkes Gefälle. |
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| Am Merced entlang gehts ins Valley hinein. |
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| Der 'El Capitan' ist ein markanter Felsen im Yosemite. |
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| Auf einer zweispurigen Fahrbahn für nur eine Fahrtrichtung geht es gegen den Urzeigersinn einmal innerhalb des Valley rum. Es gibt aber zwei Brücken als 'Shortcut' um nicht eine komplette Runde fahren zu müssen, wenn man mal zurück will. |
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| Der Yosemite Fall. Man erkennt nur den oberen Teil, der etwa 3/4 der Fallhöhe ausmacht. Von unten direkt am Fels wird man nur den unteren Teil erkennen können. |
Wir müssen uns leider beeilen. Für die 180 Meilen Strecke haben wir schon viereinhalb Stunden benötigt und es ist Kurz vor Lapmeeting. So bleibt uns keine Zeit für Seightseeing und wir fahren gleich in die Lodge, die sich in etwas der Mitte des Tals befindet und gleich am Yosemite Fall liegt.
Zunächst checken wir in der Lodge ein, bekommen die Schlüssel aber erst ab drei Uhr, dann gehen wir zum vereinbarten Treffpunkt.
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| Wir sind nicht die ersten, eine Gruppe um den Chef hat sich im Innenhof versammelt. |
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| Kira füttert ein zutrauliches Squirrel mit Keksen aus dem Automaten. |
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| Wie man sieht liegt die Lodge (eine Ansammlung von Wohngebäuden) in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls. |
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| Während Barbara bei ihrer Gruppe im Tagungsraum ist und wir noch nicht auf's Zimmer können, vertreiben wir uns noch etwas die Zeit auf dem Gelände der Lodge. |
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| Auf dem Parkplatz werden die restlichen Kekse an die kleinen Nager verfüttert, von denen immer mehr erscheinen. |
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| Das nächste Squirrel nähert sich von hinten. |
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| Kira und Kim nennen sie immer nur 'Sandy', nach dem texanischen Squirrel aus Spongebob Schwammkopf. |
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| Der Blick vom Parkplatz nach Norden auf den Fall. |
Der Blick nach Süden offenbart dann, daß das Tal nicht gerade sehr breit ist. Man ist praktisch von zwei sich in Sichtweite befindenen Felswänden eingeschlossen. Das Felsgestein ist Granit, das nahezu senkrecht in die Höhe ragt. Ein Gletscher, oder vielmehr mehrere glaziale Serien, haben dieses Tal geschaffen und seine Form gegeben.
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| Nachdem Andi die Schlüssel geholt hat, schafft er die Koffer und was sonst noch so im Wagen liegt ins Zimmer. |
Während die Kleinen gespielt haben, habe ich mich natürlich mit den Regeln im Park beschäftigt. Wegen der Bären dürfen keine Essensreste, Parfüm bzw. alles was die haarigen Parkbewohner anlocken könnte, im Auto belassen werden (die Strafe bei Zuwiderhandlung beträgt mindestens 5000 US$). Die Bären brechen die Türen der Wagen auf, sie haben Kraft genug die Fensterrahmen der Türen umzuknicken und sind schlank genug dann durch diesen Spalt in das Innere des Wagens einzudringen um an das Essen zu gelangen.
Barbara musste beim Einchecken sogar unterschreiben, dass sie der Regeln und moeglichen Strafe gewahr ist.
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| Der Pool ist leider wegen Restaurationsarbeiten bis zum nächsten Frühjahr geschlossen. |
Da Barbara erst kurz vor fünf aus dem Lab Meeting kommt, bade ich die Kinder noch schnell auf dem Hotelzimmer um sie bei Laune zu halten (denn baden ist den beiden immer ein Fest). Im Tal wird es sehr früh dunkel, da die südliche Felswand einen langen Schatten bis auf die gegenüberliegende Nordwand wirft. Es lohnt also nicht mehr im Tal herumzuspazieren und wir schlafen ungewohnt früh ein.
Samstag 15ter September
Babs begibt sich gegen halb Acht wieder zum Tagungsraum zum gemeinsamen Lab-Frühstück. Die Kinder sind da auch schon wach. Nachdem ich sie angezogen und marschbereit gemacht habe laufen beide raus und die Treppe runter. Ich muss noch einen der Kinderwagen herrichten. Als ich nach Draußen trete, traue ich meinen Augen nicht. Kira und Kim stehen neben einer Gruppe von Rehen, die unten mitten auf dem Gelände der Lodge stehen.
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| Kira redet von ihren 'Freunden die Rehe' ... Kim weis noch nicht so ganz, was sie davon halten soll. |
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| Dann versucht Kim die Rehe zunächst mit einem Stöckchen zu füttern. |
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| Langsam kommen auch die jüngeren Tiere aus dem Unterholz. |
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| Jetzt versucht es Kim mit einem Kienzapfen. |
Kira erzählt: "Die Rehe sind meine Freunde." Aber dann verschwinden sie doch wieder in den Wald. Dafür findet Kim einen Eiswürfelhaufen, der das Interesse der beiden Mädchen weckt.
Als die Kinder den Rehen gefolgt sind, kamen wir auch an der Fensterwand des Tagungsraumes vorbei, in dem Barbara und andere Kollegen eine Besprechung abhalten. Eine Labmitarbeiterin sieht die Kinder mit den Rehen durch die Scheibe und fragt: "Barbara, are those your kids?". Barbara ist zunächst geschockt, weil ich mich außerhalb ihres Sichtfeldes befinde. Da die Rehe vor mir doch Angst oder zumindest Respekt zu haben scheinen kann ich mich den Tieren nicht richtig nähern ohne den Kindern diesen Spaß zu vermiesen.
Dann frühstücken wir ein wenig im Restaurant der Lodge. Die Preise sind gesalzen, doch die kleinen geben sich mit Fritten und Ketchup sowie einigen Säften und Eis zufrieden. Dann machen wir uns zu Fuß zum sehr nahe gelegenen Yosemite Fall auf.
Die Wandergruppen sind recht unterschiedlich. Rentner, junge Pärchen, Familien mit älteren Kindern, Schulklassen ... geflüchtete Laborratten die sonst in dunklen Kellern hausen. ;) Ein ziemlich bunt gemischter Haufen ist auf den Beinen und im Park unterwegs.
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| An der Aussichtsplattform unter dem Yosemite Fall. |
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| Als wir über die Brücke auf die andere Seite des Yosemite River gehen erkennt Kira einen Weg. |
Wenn Kira einen Haufen Felsen sieht, gibt es kein Halten mehr. Sie
muss da rumklettern, so sind Kinder nun mal. Ich lassen den Kinderwagen zurück um den beiden zu folgen. Es ist schwierig Kira einzubremsen, weil Kim nicht so schnell folgen kann. Tragen lassen will sich Kim auch nicht, nur wenn es zu steil wird und sie nicht alleine hoch kann, darf ich sie mal kurz auf den Arm nehmen.
An einer Sandkuhle inmitten der schroffen Felsen will Kim lieber im Sand spielen. Sofort zieht sie ihre Schuhe aus. Das macht sie immer wenn sie im Sand spielen will, auch in der Preschool am Sandkasten. Kira will aber weiter und Kim protestiert, als ich ihr die Schuhe wieder anziehe und sie über die Felsen trage.
Wir schaffen es nicht ganz bis an den Wasserfall, die Felsbrocken werden größer und man muss schon große Schritte machen um noch weiter voran zu kommen. Da ich unter diesen Bedingungen nur ein Kind tragen kann, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Kim ist schlapp und muss auf meinen Arm, Kira schaft auch den Rückweg auf eigenen Füßen.
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| Zwischen Yosemite Wasserfall und Visitor Center. |
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| Die Kinder machen was sie wollen und bleiben nicht auf dem Weg. Der alte Baum ist halt zu interessant. |
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| Als wir an einer Brücke den Yosemite überqueren möchten will Kira im Wasser planschen. |

Im Merced River sind schon öfters Kanuten und Schwimmer ertrunken. Der Yosemite River plätschert zu dieser Jahreszeit allerdings gemächlich dahin. Das Wasser ist nur mehrere handbreit tief. Kim hat trotzdem Respekt vor dem Nass, Kira läuft im eiskalten Wasser hin und her.
Über die Brücke geht es zu einem Vista Point mit Blick auf den Fall. Von hier aus gelangt man auf ein totes Bett des Flusses, in dem Kira eben noch geplanscht hat. Wenn es im Frühsommer taut, kommt so viel Wasser den Fall herrunter, dass es eine breite Schneise durch den Wald geschnitten hat die hier den Blick freigibt.
Dort wo Kira jetzt steht, befindet man zu dieser Zeit dann besser nicht
Dann passiert etwas unerwartetes...
Als wir an einem Restroom (Klohäuschen) in der Nähe der Busstelle zum Visitor Center entlang kommen renne ich mit den Kindern in Walter rein, der hier auf Wera wartet. Wir wussten zwar, dass beide irgendwann im Yosemite sein würden, wir konnten uns aber wegen fehlenden Handynetzes nicht absprechen, wo wir uns treffen sollen. Daher hatte ich nicht erwartet jetzt beide vor mir stehen zu haben.
Aber wie sagt man schön: Unverhofft kommt oft, und so sehen wir die beiden knapp zwei Wochen später noch ein weiteres mal.
Es ist 11:30 und beide sind schon auf den Weg zum Bus, welcher vor der Lodge abreisebereit wartet. So kann ich den beiden nur erzählen, das wir heute gerade beim Fall waren und ihnen die Lodge zeigen. Wir begleiten Wera und Walter natürlich bis zum Bus und verabschieden uns noch mal. Kira und Kim bekommen Kekse geschenkt.
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| Wir quatschen noch was am Bus, einige Reisegäste sind noch nicht da. |
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| Dann heist es Abschied nehmen. |
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| Wera und Walter auf den Weg nach San Francisco, wo sie noch ein letztes mal übernachten werden. Am Sontag Abend sitzen beide dann wieder im Flieger Richtung alter Heimat. |
Wären beide nur 10 Minuten später abgereist, hätte Barbara ihnen auch noch schnell zuwinken können. Die offizielle Veranstaltung endet heute um 12:00. Also gehen wir im Anschluss auch gleich zum Tagungsraum und holen sie ab und erzählen ihr von unserer Begegnung.
Das Lab hat heute den Nachmittag frei um den schönen Naturpark zu erkunden. Eine größere Gruppe will zu einem Aussichtspunkt nahe des Half-Dome am Mirror Lake. Wir schließen uns an und fahren mit dem Shuttlebus bis zu einer Haltestelle, von der man aus zu Fuss dahin gehen kann ... also zum Lake, nicht auf den Half-Dome ;)
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| Das Team auf der Happy Isle Bridge, Kim muss ich leider tragen, da wir nur einen Wagen mitgenommen haben in dem Kira die meiste Zeit gefahren werden will. |
Links der Merced River, ganz am Anfang. Er mündet in den San Joaquim, welcher dann in die Bay und den Pazifik fließt. Rechts der Half Dome. Unser Ziel ist aber der Mirror Lake.
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| Hier steht Barbara an der Querung vom Happy Island Loop hin zum Trail, der zum Mirror Lake führt. |
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| Kim ist in Papas Armen dann eingeschlafen. |
Unser Problem: Kira will sich nicht auf den Schultern tragen lassen sondern muss
unbedingt im Wagen geschoben werden, auch sie ist allen Anschein nach schon sehr müde. Kim wir immer schwerer, weil ich die Lage meiner Arme nicht ändern kann ... auf gut Deutsch: Meine Arme fallen mir ab!
Wir beratschlagen kurz und entscheiden uns, den Mirror Lake ausfallen zu lassen um zur Lodge zurückzufahren und den Yosemite wie gute Amerikaner mit dem eigenen KfZ zu erkundschaften.
Fernsehempfang am 'Pines Campground'
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| Zwei von Babs Labkollegen kommen uns entgegen. |
Wie sagt man so schön: "
Konsequenzen tragen lernen!"
Mit dem Shuttle fahren wir zurück zur Lodge. Kim wird natürlich genau zum Zeitpunkt wach, wo ich sie im Lincoln verstauen will. Müde ist sie aber trotzdem noch. Zunächst fahren wir (der Einbahnstraßenregelung gerecht) wieder Richtung aus dem Park raus. Diesmal auf der nördlich vom Merced gelegenen Straße. Wir halten an der einen und anderen Stelle und machen viele Fotos. Wir besuchen (schon wieder auf der südlichen Straße unterwegs) den Brautschleierwasserfall. Diesen hatten wir Gestern bei der Anreise schon gesehen und ein flüchtiges Foto geschossen, da wir da ja keine Zeit hatten.
Am Parkplatz werden wir dann noch Zeuge eines Rangereinsatzes mit mehreren Wagen. Wir haben aber keinen Plan, was da gelaufen ist. Wahrscheinlich haben zwei Personen versucht Sachen aus einem Auto zu klauen und die Parkranger sind allamiert worden. Jedenfalls werden zwei gefesselt abgeführt und die Ranger verlassen nach und nach den Parking Lot.
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| Der Parkplatz, eben noch Einsatzort der Cobra-11. |
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| Der Fall ist nur zu Fuß erreichbar. |
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| Der Aussichtspunkt am Bridal Veil Fall. |
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| Wenn es taut, macht er seinem Namen wohl alle Ehre, wie man auf Hinweisschildern lesen kann. Heute ähnelt der Brautschleierwasserfall eher einem dünnen Strich. |
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| Auf der gegenüberliegenden Seite der Schlucht dominiert der Fels 'El Capitan'. |
Auf der Weiterfahrt halten wir mal hier und mal da ... das Tal ist wirklich unfassbar, man kann sich gar nicht satt sehen an der beeindruckenden Kulisse.
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| Wir halten auch an der Sentinel Bridge um mal zu schauen. |
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| Das da hinten ist dann schon wieder der Yosemite Fall. |
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| Der Merced River ist hier noch sehr ruhig. Das Tal ist flach. Man nimmt an, dass hier über sehr lange Zeit ein See gewesen sein muss in dem sich die Sedimente abgelagert haben. |
Es dämmert bereits, als wir die Lodge erreichen. Am Abend hören wir uns noch einen Vortrag über das Wildleben im Park an, den die Parkranger kostenfrei anbieten. Morgen hat Barbara noch ein letztes Labmeeting im Ahwahnee Hotel. Das Zimmer muss auch geräumt und übergeben werden. Wera und Walter haben heute ihre letzte Nacht in SF, wir die unsere im Yosemite.
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