Dienstag, der 19.07.2011
Zu Barbaras Geburtstag gibt es Cupcakes und ein Geburtstagsständchen. Kim ist noch so müde, dass sie lange bis kurz vor der Abfahrt um 11 Uhr schläft und damit die ganze Party verpasst...
Zu Barbaras Geburtstag gibt es Cupcakes und ein Geburtstagsständchen. Kim ist noch so müde, dass sie lange bis kurz vor der Abfahrt um 11 Uhr schläft und damit die ganze Party verpasst...
Mmmhhh. Kira liebt hauptsächlich den Zuckerguss der Cupcakes, eine perfekte Symbiose mit ihrem Papa, da dem der Zuckerguss zu süß ist. So können sie sich die Cupcakes teilen: Kira schleckt sie ab und Andi isst sie auf.
Barbara recherchiert länger für das nächste Hotel. Expedia will einfach keine Hotelzimmer für 5 Personen bei Baltimore finden. Bei einem netten Hotel ruft sie an - Hartnäckigkeit zahlt sich am Ende aus und irgendwann kommt sie durch die Warteschleife.
Wir entscheiden uns gegen den Besuch der blue ridge mountains, 2 h Fahrtzeit im Südwesten gelegen, auch wenn diese Bergkette im von John Denver komponierten Song „Country Roads“ vorkommt und dieses Lied untrennbar mit Barbaras 29. Geburtstag verbunden worden wäre. Stattdessen geht es nochmal in die nahegelegene Mall.
Manassas
Hier fand die erste Schlacht des Bürgerkrieges statt. Das Ereignis jährt sich fast auf den Tag (wir sind 2 Tage zu früh). Die Schlacht bei Manassas wird auch die Schlacht am Bull Run genannt, da die Konförderierten die Schlachten nach Orten, die Unionisten die Schlachten nach strategisch wichtigen Orten bezeichneten.
| Hier ist auch das kleine Besucherzentrum - von älteren Damen ehrenatlich geführt und um jede Spende dankbar |
| Wow! Hier sind die Einkaufswagen nur gegen Pfand erhältlich - und die Plastik-Einkaufstüten kosten - und man muss die Ware selber eintüten... Aldi bleibt sich also auch in den USA treu. |
Wir fahren zum Battlefield of Manassas.
Dies ist historisch sogar völlig korrekt: Zur ersten Schlacht des Bürgerkrieges kamen viele Washingtoner Bürger als Schaulustige, um mal eine richtige echte Schlacht zu sehen. rechnete mit einem raschen Sieg der Unionssoldaten gegen die Rebellen. Manassas ist nur wenige Meilen südöstlich von Washington und so war es für die Familien ein netter Ausflug mit Picknick. Als sich das wahre Gesicht des Krieges zeigte, brach Panik aus und die Leute flohen.
Mit der Karte aus dem Visitor Center (Henry House) können wir uns auf den Rundweg zu den anderen Sehenswürdigkeiten rund ums Schlachtfeld herum begeben.
| Die Brawner Farm interessiert Andor, der sich in die Hitze begibt und ein paar Yard (200 Yard) zum Haus geht. Leider macht es schon um 17 Uhr zu. |
Heißt das, dass Waffen nun erlaubt sind?????
Anjali sitzt hinten im Auto - allerdings ist das ein seltener Anblick auf der Reise, da Kira sich so sehr anstellt und "Anjali soll nicht neben mir sitzen" heult. Barbara ist der Frieden meist lieber als das Recht und wird daher meist hinten sitzen.
Anjali ist überglücklich, denn diese Brücke kennt sie aus "Fackeln im Sturm".
| Barbara vorm Washington Monument und dem Washington Memorial. Wir müssen wieder an Washington vorbei um unsere Reise Richtung Norden fortzusetzen. |
Es ist schon nach 7 Uhr abends.
| Wir fahren auf dem Baltimore-Washington Parkway (dedicated to Gladys Noon Spellman). Besondere Parkways sind durch braune Schilder gekennzeichnet. |
Wir stehen einige Zeit im Stau, so dass die 1h 20min lange Fahrt etwa eine Stunde länger dauert.
Leider ist der Pool schon zu - es ist ja schon nach 8 pm...
Shri alias Nick (und ein langer indischer Nachname) ist der südindische Hotelmanager, der Barbara erzählt, dass er heute den schlimmsten Arbeitstag seiner 12jährigen Laufbahn hatte. Es begann mit der Erneuerung der TV-Kabel-Anlage heute morgen, dann waren alle Gäste sauer über die dreckigen Räume und es kehrt noch immer keine Ruhe ein. Shri sehen Anjali und Barbara nochmal im Aufzug und in unserer Zimmertür, die wir für Andor und die Kinder offen gelassen haben.
Andor ist derweil mit den Mädchen Eiswürfel holen und wundert sich über die Sauerei im 2. Stockwerk.
Shri alias Nick (und ein langer indischer Nachname) ist der südindische Hotelmanager, der Barbara erzählt, dass er heute den schlimmsten Arbeitstag seiner 12jährigen Laufbahn hatte. Es begann mit der Erneuerung der TV-Kabel-Anlage heute morgen, dann waren alle Gäste sauer über die dreckigen Räume und es kehrt noch immer keine Ruhe ein. Shri sehen Anjali und Barbara nochmal im Aufzug und in unserer Zimmertür, die wir für Andor und die Kinder offen gelassen haben.
Andor ist derweil mit den Mädchen Eiswürfel holen und wundert sich über die Sauerei im 2. Stockwerk.
| Wir haben die Queen Size-Betten zusammengeschoben, so dass die Kinder nicht rausfallen und wir alle mehr Platz haben. |
Im Internet suchen wir schonmal nach dem Hotel für Morgen. Wir werden klüger und geben nur noch 4 Personen an (3 Erwachsene, 1 Kind) - Kim wird im Anschreiben ans Hotel erwähnt und muss ja eh nichts zahlen. Es wird sich auf unserer Reise kein Hotelier querstellen - höchstens etwas nörgeln.
| Für den Geburtstagssekt richtet Barbara ihr Haarschleifchen vom Juwelier Kriescher in Aldenhoven. |