Der Lebensrythmus von Kim, Kira und Andor kommt meinem Schlaf- und Urlaubsbedürfnis voll entgegen: während Babs fleissig früh aufstehen muss und zur Arbeit radelt (okay, nicht unbedingt jeden Tag, aber doch meistens), hängen die drei zuhause ziemlich gechilled rum, schließlich müssen K&K erst gegen Mittag zur Preschool, die sich auch noch in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, wie ich feststellen werde.
So kann ich erstmal schön ausschlafen, und dann lecker amerikanisches Frühstück (mein Baseballfrühstück bestehend aus Ei, Bacon und Kaffee) genießen.
Heute steht daher erstmal Eingewöhnen auf dem Plan. Andi und ich bringen die beiden Mädels zur Preschool und fahren dann einkaufen.
Die Straße der Preschool. Untergebracht ist das in einem für die Gegend typischen kleinen Häuschen. Sehr angenehme Atmosphäre, die Mädels fühlen sich sehr wohl.
Von der Preschool geht es direkt in den CostCo, wo dick eingekauft wird - im wahrsten Sinne des Wortes. Ähnlich wie bei uns in der Metro gibt es die meisten Sachen nur in riesigen Packungsgrößen, so dass Andi zum Beispiel direkt 1,6 Kilogramm Bacon einkauft. Der CostCo ist in einer riesigen Halle untergebracht, die bis unters Dach voll steht mit Lebensmitteln. Erinnert mich an den Lagerbereich in jedem guten deutschen Ikea. Ich habe keine Fotos gemacht, das wäre mir zu touristisch vorgekommen. ;)
Aber beeindruckend ist es schon. Interessant auch, dass am Eingang Menschen stehen, die einen nicht nur beim Hereingehen freundlich begrüßen, sondern auch beim Herausgehen den Kassenbon und den Einkaufswagen auf identischen Inhalt prüfen. Das an der Kasse Menschen einem beim Einpacken die Arbeit abnehmen versteht sich irgendwie auch von selbst. Sowas wäre bei uns absolut undenkbar.
Um eine Frage von Walter auf mein erstes Post bildlich zu beantworten: Blumen im Haar hatte ich während der Reise nicht, aber an der Mütze. Die waren auch die gesamte Zeit über dran, ausser am Flughafen.

Nachdem wir die Sachen nach Hause bringen und im Kühlschrank und im Vorratsschrank in der Küche verstauen, machen wir uns auf in die Berge hinter Albany bzw. Berkeley. Andor kutschiert mich durch die beiden Orte und über die Universität, wo ich schonmal einen ersten Vorgeschmack auf den Campus bekomme. Er wird auch am Ende meiner Reise nochmal Station sein, wenn wir Barbara in ihrem Kellerloch besuchen und sie uns über den Campus führt (ich finde es toll, wenn es so "Kreise" gibt bei Reisen).
Zu dem Aussichtspunkt, zu dem Andi uns fährt, ist es ein ziemlich kurviges Stück. Ein paar Mal muss ich sein Kaffee-Refill-Dingens festhalten, weil es nicht richtig im Halter bleibt.
Die Aussicht ist dann aber, trotz etwas diesigem Nebel über der Bay, hervorragend.
Aber beeindruckend ist es schon. Interessant auch, dass am Eingang Menschen stehen, die einen nicht nur beim Hereingehen freundlich begrüßen, sondern auch beim Herausgehen den Kassenbon und den Einkaufswagen auf identischen Inhalt prüfen. Das an der Kasse Menschen einem beim Einpacken die Arbeit abnehmen versteht sich irgendwie auch von selbst. Sowas wäre bei uns absolut undenkbar.
Um eine Frage von Walter auf mein erstes Post bildlich zu beantworten: Blumen im Haar hatte ich während der Reise nicht, aber an der Mütze. Die waren auch die gesamte Zeit über dran, ausser am Flughafen.

Nachdem wir die Sachen nach Hause bringen und im Kühlschrank und im Vorratsschrank in der Küche verstauen, machen wir uns auf in die Berge hinter Albany bzw. Berkeley. Andor kutschiert mich durch die beiden Orte und über die Universität, wo ich schonmal einen ersten Vorgeschmack auf den Campus bekomme. Er wird auch am Ende meiner Reise nochmal Station sein, wenn wir Barbara in ihrem Kellerloch besuchen und sie uns über den Campus führt (ich finde es toll, wenn es so "Kreise" gibt bei Reisen).
Zu dem Aussichtspunkt, zu dem Andi uns fährt, ist es ein ziemlich kurviges Stück. Ein paar Mal muss ich sein Kaffee-Refill-Dingens festhalten, weil es nicht richtig im Halter bleibt.
Die Aussicht ist dann aber, trotz etwas diesigem Nebel über der Bay, hervorragend.
Im Zentrum des Bildes Downtown San Francisco, rechts davon erkennt man die berühmte Golden Gate Bridge im Dunst.
Der optische Zoom meines Handy stößt an seine Grenzen. Man erkennt aber die Golden Gate Bridge ganz gut. Später werden noch mehr Fotos davon kommen.
Südlich liegt Oakland, wo in den letzten Wochen Anhänger der "Occupy" Bewegung den Hafen blockiert haben. Der Hafen ist wirtschaftlich sehr wichtig, kein Wunder, dass die Polizei dem Ganzen irgendwann ein knüppeldickes Ende setzte. Dort liegt auch irgendwo der Flugzeugträger vor Anker, den Andi und ich besuchen werden...
Auf dem Rückweg fahren wir an einem toten Stinktier vorbei, mein erstes überhaupt, aber nicht mein letztes in diesem Urlaub. Obwohl es tot ist, und das sicher schon einige Zeit, stinkt es noch enorm!

Auf der Rückfahrt geraten wir in etwas dichten Verkehr, aber der läuft trotzdem wesentlich entspannter als bei uns in Deutschland. Die riesig breiten Straßen mit ihren vielen Spuren, die Geschwindigkeitsbegrenzungen und wohl auch das allgemeine Lebensgefühl machen das Autofahren hier doch recht angenehm.
Wir gehen die beiden Mädels von der Preschol abholen und schauen uns dabei noch etwas in der direkten Nachbarschaft um. Hier gibt es eine Schule, und direkt daneben einen Park (eigentlich ein Spielplatz plus Softballanlage), aber die Ausstattung hat es mir angetan. Toller Backstop!


Auf der Rückfahrt geraten wir in etwas dichten Verkehr, aber der läuft trotzdem wesentlich entspannter als bei uns in Deutschland. Die riesig breiten Straßen mit ihren vielen Spuren, die Geschwindigkeitsbegrenzungen und wohl auch das allgemeine Lebensgefühl machen das Autofahren hier doch recht angenehm.
Wir gehen die beiden Mädels von der Preschol abholen und schauen uns dabei noch etwas in der direkten Nachbarschaft um. Hier gibt es eine Schule, und direkt daneben einen Park (eigentlich ein Spielplatz plus Softballanlage), aber die Ausstattung hat es mir angetan. Toller Backstop!
Die Feuerwache. Direkt daneben die Polizei. Und direkt dahinter was? Natürlich! Der Doughnut Laden! Kein Witz!

Die Softballanlage. Alles schön aus Drahtzaun, sehr stabil gebaut. Sehr auf Sicherheit bedacht. Schöne Anlage. Kann zwar von der Lage und dem Ambiente keinesfalls mit dem Dukes-Field mithalten, aber ansonsten top!
Detailansicht des Backstops. Sogar an Zuschauerbänke wurde gedacht. Leider findet da nichts Softball-mäßiges statt. Stattdessen wird auf dem großen Rasen Fußball gespielt, von einem Verein oder der Schule aus. Und das an mehreren Tagen und in verschiedenen Altersklassen.
Auf diese Art Schilder stehe ich voll. Wie mir meine Sitznachbarin im Flieger (übrigens auch eine Kim) mir erklärte, habe jeder Amerikaner durchaus das Recht, sich so dumm anzustellen, dass er dabei zu Schaden kommt. Solange er dabei nicht auch anderen schadet. Daher sind viele Sachen nicht unbedingt direkt verboten, sondern es wird einfach eindringlich vor den Gefahren gewarnt. Wer sich in Gefahr begibt und dabei umkommt, selber schuld!
Der "Loot" aus dem CostCo. Der Kühlschrank ist der Hammer. Und Gallonen Saft und Milch sehe ich auch zum ersten Mal.
Zum Abschluss des Abends gibts Baseball im Fernsehen und ein paar gute Coors (man beachte die Streifen unten, die anhand ihrer Blaufärbung anzeigen, ob das Bier auch kalt ist; kommt es direkt aus dem Kühlschrank, sind sie richtig dunkelblau, und werden dann mit der Zeit immer heller; es sei denn, man trinkt schnell). ;)









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