Montag, der 23.05.2011
Die gestern schon gen Osten gefahrene Strecke lässt uns mehr Zeit für die tollen State Parks heute. Schon die Hinfahrt ist atemberaubend. Zuerst begeben wir uns zum Dead Horse Point State Park. Er ist benannt nach einer Schlucht, in der die Cowboys im 19. Jahrhundert wilde Pferde zusammengetrieben haben. Einmal wurden die Pferde dort vergessen und sind erbärmlich verdurstet, obwohl der Colorado River in Sichtweite war.
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| Green River am frühen Morgen. |
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| Auf der I-70 gehtes erst mal weiter Richtung Osten. |
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| Auf der State 191 sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. |
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| Auf der 313 geht es dann gen Süden zum Dead Horse Point. |
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| Über Serpentienen geht es auf das Hochplateau. |
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| Wir zahlen 10 US$ Parkgebühr und erreichen das Visitor Center. |
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Im Visitor Center schauen wir uns eine tolle Ausstellung über die Entstehung der Schluchten und Felsformationen an – hier war zunächst ein Meeresbecken, das immer wieder überspült wurde und trocken fiel, so dass Salz-, Sand- und Steinschichten sich abwechseln. Vor allem das Salz führt zu großen Landschaftsveränderungen, weil es unter Druck fliesst und die darüber liegenden Schichten mit sich mitschiebt. Wir bleiben ein wenig in der Kinderecke und können die Kamera aufladen, da ich das im Hotel leider vergessen hatte. Kira sucht sich einen Plüschpuma (Bobcat) im Souvenir Shop aus.
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| Vom Parkplatz am Visitor Center genießt man eine schöne Aussicht. |
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| Der Colorado River hat sich tief durch den Sandstein gegraben. |
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| Kim auf dem Fussgänger-Vista-Boulevard. |
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| Aber auch die Gegend selber ist einzigartig. |
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Über dem Canyon zieht ein Gewitter auf und Andor drängt auf Weiterfahrt, um die spektakuläre Sicht vom Dead Horse Aussichtspunkt noch mitzunehmen. So oder so macht die Gewitterfront eine tolle Kulisse, die Farben sind unglaublich und sogar die Wolken sind rosa, weil sie die roten Gesteine widerspiegeln. Am Aussichtspunkt habe ich Angst, dass Andy entweder vom Blitz getroffen oder weggeweht wird. Der beginnende Regen treibt uns alle wieder ins Auto.
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| Der Blick auf den Dead Horse Point. Regen setzt ein und es wird sehr windig. |
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| Ca. 5 Meilen weiter ostwärts zieht ein Gewitter vorbei. |
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| Die Sturmfront ist genau über uns und sorgt für orkanartige Böhen. |
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Mit dem Gewitter auf der einen und einem sonnigen Freudewetter auf der anderen Seite verlassen wir den nördlichsten Teil des Grand Canyon wieder und fahren in den Arches National Park. Insgesamt 80 dieser Brücken/Bögen hat die Erosion hier aus rotem Sandstein geschaffen.
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| Auf der State 313 Richtung Norden. |
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| Wir überqueren wieder die Eisenbahnlinie entlang der 191. |
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| 9 Meilen westlich von Moab beginnt der Moab Fault. |
Dadurch, das der nordamerikanische Kontinent gestaucht wird und hier unter Utah ein großes Salzvorkommen zu finden ist, wurde eine Gesteinsschicht gegenüber der anderen um 800 Meter aufgeworfen. Diese Verwerfung nennt sich der 'Moab-Fault' und verläuft südlich des Arches Nationalparks.
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| Der Eingang des Parks ... es werden wieder 10 US$ fällig. |
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| Zunächst muss man steil bergan fahren. |
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| Die 191 von der 'Arches Entrance Road' aus betrachtet. |
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| An Haltebuchten stehen Tafeln, die man vom KfZ bzw. Wohnmobiel aus lesen kann ohne aussteigen zu müssen. |
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| Und der Moab-Fault in Natura. |
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| Der Fusstrail. |
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An einem der Haltepunkte kann man mehrere Meilen durch eine Schlucht wandern. Treppen führen ins Tal hinab. Auf der anderen Seite kann man sich dann mit dem Auto (einen Mitfahrer vorausgesetzt) wieder abholen lassen. Kira und Barbara gehen zum Aussichtspunkt an der Treppe ... Kim wühlt lieber im Sand,sammelt Steine und Stöcke. Das Sammeln von 'Feuerholz' ist allerdings untersagt.So stand es zumindest auf einem Schild am Eingang des Parks :)
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| weiter gehts. |
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| Die pick-up Zone um die 'Hiker' (Fussgänger) wieder aufzunehmen. |
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| Die ersten 'Arches' die wir zu Gesicht bekommen. |
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| Ein sogenannter 'balancing Rock' |
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| Auf dem Weg zum 'delicate Arch', dem Wahrzeichen von Utah. |
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| Am Parkplatz angekommen sind die beiden Kleinen schon eingeschlafen. |
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Babs bleibt mit den Kindern am unteren Aussichtspunkt. Um den höher gelegenen oberen zu erreichen müssen einige Treppen überwunden werden. Ich schnappe mir die Kammera und mache mich an den Aufstieg.
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| Der delicate Arche. Er ziert auch die Licence Plate von Utah. |
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Nach dem ich die Stufen wieder heruntergekrachselt bin,die Kinder wieder wach und eingepackt sind, fahren wir noch mal eben schnell (und weils umsonst ist) zum Devils Garden.
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| Devils Garden ist erreicht. Der Parkplatz befindet sich in einer kreisförmigen Schlucht. |
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| Zeit um sich etwas auszutoben. |
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| Den Garten selber kann man nur zu Fuss betreten. |
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| Wir machen uns auf die Heimreise. |
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| Es wird dunkel ... Regen kommt auf. |
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Der Weg zurück führt über die selbe Strasse. Trotzdem sind die Ausscihten natürlich ganz andere, falls man nicht ständig nach hinten zur Heckscheibe hinausschaut.
Wir verlassen den Park wieder und fahren nach Moab um zu tanken, was im Nachhinein unnötig war, aber sicher ist sicher. Auf der 128 geht es dann in nörlicher Richtung wieder auf die Interstate 70.
Die 128 führt durch das Tal des Colorado Rivers der hier noch keinen gewaltigen Canyon wie im Süden geschaffen hat sondern noch ein kleines Flüsschen in der Größe der Ruhr ist. Die Fahrt zieht sich etwas hin,die Strecke ist auf 45 Meilen limitiert. Es geht ständig hoch und herunter, links sowie rechts.
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| Von Moab aus geht es auf die 128 durch das Tal des Colorado River. |
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Barbara hat keine Zeit zum verschnaufen und ist erleichtert, als wir die Interstate erreichen. Unser Ziel ist das in Colorado gelegene Grand Junction direkt am gleichnamigem Fluss. Doch der Besuch der beiden Parks hat zu viel Zeit in Anspruch genommen und wir machen bereits in Fruita, einem kleinen Ort an der Interstate kurz vor Grand Junction, halt.
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| Auf der I-70 überqueren wir die Grenze zu Colorado. |
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| Immer weiter am Colorado River entlang. |
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| Kim vor dem Hotel, die Kinder wollen gegen Abend immer noch etwas toben. |
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Da die Kinder wie eingentlich jeden Abend noch herumtoben wollen, verlassen wir das Hotel und suchen einen Spielplatz auf, den wir aber nicht finden werden. Die Wegbeschreibung eines der Angestellten war etwas unpräzise. Den Spielplatz finden wir einen Tag später auf der Weiterreise etwa 3 Meilen entfernt ;)
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| Ein Vietnam War Memorial Park |
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| Die Eltern begrüssen den heimkehrenden Sohn ... mit Kira im Schlepp ;) |
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| Kim bewundert die Sprenkleranlage. |
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| Zu guter Letzt dinieren wir im Rib City Grill. |
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| Coors Bier. Burt Raynolds und Jerry Reed haben mal 400 Kisten dieses Bieres innerhalb von 28h von Texarkanna, TX zu einem Rodeo in Georgia gebracht und eine Wette über 80.000 US$ gewonnen.Wer kennt diesen Film ? |
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Die Bedienung im Rib City Grill erzählt uns, dass wir das Headless Chicken Festival verpasst haben, das auf einer wahren Geschichte basieren soll. Zwei Jungs haben ein Huhn geköpft, das danach aber noch weiterlebte. Insgesamt zwei Jahre soll das Huhn ohne Kopf gelebt haben, da es durch den offenen Hals gefüttert wurde. Aber Sie selber glaubt dieser Geschichte auch nicht ganz ;)
Huih,die Landschaft ist echt gigantisch.In Natura muss es ja noch atemberaubender sein.Wie sieht es denn da mit giftigen Schlangen etc aus? Schon was gesehen?
AntwortenLöschenJa, die Bilder geben die Landschaft nur bedingt wieder. Vorallem die Weite wird durch die nur schwer einzuschätzenden Größenverhältnisse nicht ansatzweise wiedergegeben.
AntwortenLöschenIn den Wüsten von Nevada un Utah soll es Schlangen, Skorpione und dergleichen geben. Man sollte sich daher Nachts nicht in die Wüste wagen und schon gar nicht Steine anheben ;)