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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Montag, 23. Mai 2011

Ein Regentag am Salt Lake

Sonntag, der 22.05.2011
In Oakland war die Enttäuschung der Zugereisten groß, dass The Rapture (Das letzte Gericht) nicht stattgefunden hat.
Im Hotel gibt‘s „Continental“-Frühstück - Toast, Cereals und Pancakes (zum Selbermachen mit Teig aus einer Maschine und heißem Waffeleisen im Stand-By-Modus. Um 10 Uhr fahren wir weiter Richtung Osten nach Salt Lake City. Erst geht es 60 Meilen schnurstracks durch eine Salzwüste. Der Regen in der letzten Nacht hat Seen hinterlassen. Wir sehen Fata Morganas. Danach wird’s grüner und es regnet. Sogar grüne Tümpel haben sich gebildet.
Die Salzwüste von Utah am frühen Morgen nach einer regnerischen Nacht.
Die schnurgerade Strecke verführt zur zügigen Fahrweise.
Das frische Regenwasser hat flache Seen auf der glatten Salzwüste hinterlassen.
Der 'Tree of Live' inmitten der Salzwüste.


Der Regen wird schlimmer bis zum Aquaplaning. Auch als wir in Salt Lake City ankommen, regnet es noch immer und der graue Himmel lässt die Stadt nicht besonders hübsch erscheinen. Andor hat einen tollen Aussichtspunkt in einem reichen Wohngebiet nördlich des Zentrums ergoogelt.
Das Capitol of Utah und Downtown Salt Lake City gegen Mittag.
Danach fahren wir weiter durch die Stadt und lernen aus dem Reiseführer, dass die Straßenzüge sich an dem ersten Mormonentempel orientieren. Dort kreuzen sich West Temple Road und Main Street und alle Straßen werden von da aus mit der Entfernung in yard angegeben (z.B. 200 N, 400 W, 16000 S). Wir überlegen kurz, ob wir den Tempeldistrikt besuchen – Visitors are welcome. Aber da heute Sonntag ist, sind alle Besucher so schick angezogen das wir mit unserem Touristenoutfits (kurze Hosen und Hemd) lieber nicht auffallen wollen.
Das Capitol von der Seite aus aufgenommen.
Und von vorne.


Der Mormonentempel im Zentrum der Stadt.

Wir essen zu Mittag und gehen im Walmart einen DVD-Player fürs Auto besorgen. Inzwischen haben sich die Wolken verzogen und die Sonne strahlt. Wir fahren Richtung Norden zu den Ausläufern des Salt Lakes. Das Marschland beherbergt viele Wasservögel und man kann wegen der Brutsaison gar nicht zu tief hineinfahren.
via I-15 geht es nach Norden zum Salt Lake.
Auf dem Parkplatz eines Vista-Point.
Das Ufer des Salt Lake ist eine recht weitläufige Wasserlandschaft.

Rinder grasen auf wassergetränkten Weiden.

Auf solchen unbefestigten Strassen geht es zum Lake.
Zwar noch nicht ganz der Lake,aber ein Arm von ihm.Das Wasser ist nicht so salzig wie man annehmen könnte.
Die Grasslandschaft um den See herrum.
Ein Angler hat seinen Wohnwagen mitgebracht.
Da Brutsaison ist, ist das direkte Ufer des Sees mit dem Auto nicht erreichbar. Man müste dazu ein Boot benutzen oder ca. eine Stunde weiter Richtung Norden fahren. Wir kehren daher um.
Es geht zurück.
Wir fahren wegen des schönen Wetters nochmal zum Aussichtspunkt und lassen die Kinder auf einem Spielplatz mit toller Aussicht über Salt Lake City toben. Um 17 Uhr begeben wir uns auf die Interstate 15 Richtung Las Vegas und tanken in Provo, wo Andy eigentlich den Übernachtungsstopp eingeplant hatte.
Auf dem Weg nach Salt Lake City ... diesmal von Norden her.
Downtown, ganz links das Capitol auf dem Hügel.
Ampelanlage mit Scenic View.

Mit Kim im Arm noch mal auf dem Aussichtspunkt, diesmal 4h später.
Der Salt Lake aus der Ferne.
Capitol Hill.
Und Downtown. Dieses mal erkennen wir auch den Tempel.
Der Flughafen von SLC.
Wir parken an einem Spielplatz damit sich Kira und Kim austoben können.


Da wir aber noch gut im Zeitplan und fit sind, fahren wir weiter Richtung Green River auf der alten US Route 6. Erst führt der Weg durch rote Gesteinberge, dann wird das Gestein ganz grün. Ich fühle mich in den Wild West Teil im Phantasialand versetzt. Einige Meilen später liegt sogar schon wieder Schnee. Die Berge werden flacher. Der Teil um Helper herum nennt sich Carbon County und ist stolz auf die vielen Funde von Dinosaurierskeletten.

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