Mittwoch, der 25.05.2011

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a wir kein Frühstück vom Hotel bekommen, aber eine Mikrowelle im Zimmer haben, essen wir die Pizzareste von gestern. Wir fahren über den Pike's Peak Hwy. Zur Tollstation um mit dem Lincoln die legendäre Straße, die jedes Jahr Schauplatz des Pike's Peak Intern. Hill Climbe ist, selber abzufahren. In den 80gern konnte Walter Röhrl auf einem 600 PS aufgebohrten Audi S1 Sportquattro dieses Rennen gewinnen und bewältigte als erster Rennfahrer diese Strecke in unter 11 Minuten. Die US-amerikanischen Konkurrenzfahrzeuge waren mit bis zu über 1000 PS stärker motorisiert, hatten aber keinen Allradantrieb und waren darüber hinaus schwerer als der mit Turbo zwangsbeatmete 2,15 Liter Fünfzylinder.
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| Auf dem Weg zum Pike's Peak. |
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| Ende im Gelände. |
Doch die Enttäuschung ist groß, als wir uns mit dem etwas betagten Herren im Tollhaus unterhalten. Der Weg in die Berge ist nicht frei gegeben. Wir sparen uns die 40 US$ (man hätte zumindest bis zu den Talsperren fahren können) und fahren wieder den Berg hinab nach Manitou Springs um mit der COG Mountain Railroad auf den Berg zu kommen.
Es gibt zu unserem Glück noch (einige wenige) Tickets für den zweiten Zug. Der erste um 09:20 war bereits ausverkauft. Jedoch wird auch der Zug die Bergspitze nicht erreichen können. Die letzten drei Stationen sind noch dermaßen eingeschneit, dass die Zugstrecke noch nicht geräumt werden konnte. Laut Aussage der Ticketverkäuferin sei dies ungewöhnlich und die Strecke sei sonst ab Mitte Mai bis zur Spitze befahrbar.
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| Die Talstation der Manitou Springs & Pike's Peak Railroad. |
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| Im Zug in luftiger Höhe. |
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Auf ca. 11.000 Fuss Höhe verschwinden die Bäume aufgrund des Permafrostbodens. Höher kann die Bahn leider nicht herauf. Der Rest der Bahnstrecke liegt noch ca. 2-3 Meter unter Schnee begraben. Nach einer kurzen Pause legt der Bahnführer den Rückwärtsgang ein und es geht wieder den Berg hinab. Die tolle Aussicht vom 4.301 Meter hohen Berg ist uns daher leider nicht vergönnt.
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| Auf halber Strecke hinab wird Picknickpause gemacht. |
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| Die Zwischenstation und der Berg im Hintergrund. |
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Wieder unten im Ort versorge ich mich mit meiner ersten Tasse Kaffee. Im Zug gab es keine Restrooms, weshalb ich mir den Kaffeekonsum kurz vor der Fahrt in weiser Voraussicht erspart habe. Auf dem Weg hinauf über die Tollroad hätte man auch keine Gelegenheit zum Austreten gehabt. Wir fahren nur wenige Meilen zum nördlich gelegenen ‚Garden of the Gods‘ um in einer Picknick Area die eingekauften Lunchpakete zu vertilgen.
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| Ein 'balancing Rock' am Eingang des Parks. |
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Wir machen Pause. Kim ist bereits auf dem Weg im Auto eingenickt.
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| Der Pike's Peak noch mal aus der Ferne. |
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Als nächstes erreichen wir die direkt an der US-24 gelegene Cave of the Winds, eine vor etwa 100 Jahren zufällig entdeckte Tropfsteinhöhle. Nach ca. 20 Minuten Wartezeit gehen wir für etwas über eine Stunde unter den Berg.
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| Am Anfang ist der Wanderpfad noch schön breit. |
Es wird teilweise recht eng. Die Höhlen haben auch nicht alle eine natürliche Verbindung und sind über recht lange kaum schulterbreite Korridore erreichbar die man nur in gebückter Haltung durchschreiten kann. Den Kindern macht das 'Herumgewusel' in den Höhlen aber sehr viel Spaß und wollen immer selber laufen. Auf den vielen sehr steilen Treppen geht dies natürlich nicht.
Unser Führer macht in einer Sektion für kurze Zeit das Licht aus.Nur wenige Lampen, die kaum heller scheinen als eine Kerze beleuchten die Halle. So kann sich jeder vorstellen,wie es gewesen ist,die Höhle nur mit einer Kerze zu erkunden. Dann schaltet er das Licht komplett aus. Denn ab und an sind die Kerzen ausgegangen. Als das Licht wieder an geht schreit Kim ganz laut: "Noch mal!" ... fand die Sache also wohl ziemlich toll ;)
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| Wieder draußen spielen die Kleinen 'Edelsteinschürfer'. |
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| Man braucht nur einen Sack 'Steinchen' ins schlammige Wasser zu kippen. |
Wir verlassen die Höhle wieder. Eigentlich wollten wir noch die Seven Falls, ein kleines enges Tal mit sieben Wasserfällen aufsuchen. Nachts sollen die Fälle hübsch beleuchtet sein. Auf der einen Seite ist es aber wohl noch zu hell für eine spektakuläre Lightshow, auf der anderen aber auch schon recht spät. Daher fahren wir wieder zurück auf die US-50 und dort weiter Richtung Osten so nah wie möglich an Wichita heran. Wir schaffen es ohne Eile bis La Junta. Da sich hier ein (an anderer Stelle) wieder aufgebautes historisches Fort befindet, welches wir besuchen wollen, machen wir Rast in einer recht günstigen Absteige.
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| Östl. von Colorado Springs beginnen die Great Planes. |
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| Die Durchfahrtsstraße von La Junta. |
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| Hier machen wir Halt. |
Trotz des Preises von 50 US$ für die Übernachtung gibt es Internet, aber typisch für die USA kein Frühstück. Den Kaffee kann man sich im Office holen. Auf dem Flur stehen Vending Maschinen, im Zimmer ein Kühlschrank und eine Mikrowelle. Da wir seit dem Picknick im Garden of the Gods noch nichts gegessen und dort unsere Vorräte ‚vernichtet‘ haben, fahren wir ins örtl. Wal Mart um uns wieder neu einzudecken. Viele Sachen sind hier deutlich preiswerter als in der Bay Area, besonders frisches Gemüse und Obst. Auch der Sprit ist billiger zu haben. Wir zahlen für Premium Benzin deutlich unter vier US$, das sind etwa 40 Cent weniger als in San Francisco.
Zum Abendessen gibt es Salat mit Blue Cheese Dressing, weiches Barguette und Fertignudelgericht aus der Mikrowelle. Eine Motte lässt sich von der Decke direkt in unseren Salat fallen und wird von uns unverzüglich des Zimmers verwiesen. Barbara und ich trinken drei Flaschen Coors Bier, die Kinder Apfelsaft und Kira später noch einen Kakao. Da wir in unserem Motel auch kein Frühstück bekommen haben wir Weintrauben, Erdbeeren, Bananen, Äpfel, einige Tüten Chips und Cookies eingekauft.
Wir haben auch Heute unglaublich viele Fotos geschossen.Leider haben wir in den letzten zwei Motels zu langsame Internetverbindungen. Das Hochladen eines Fotos dauert zwischen 5 und 8 Minuten. Aus diesem Grund stelle ich dieses Mal weniger Fotos als die letzten Male ein.
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