Text 1

Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Donnerstag, 7. Juli 2011

Yellowstone National Park - Tag 2 und Kims Geburtstag

Donnerstag, den 9.6.2011

Kim hat heute ihren 2. Geburtstag. Ein paar schöne Geschenke aus Koslar und Aldenhoven versüßen das Aufstehen. Winnieh Puh als Duplo-Figur ist echt niedlich.

Das Zusammenbauen macht auch Kim Spass.
Zum Emailaustausch und Wettercheck fahren wir ins McDonald’s da wir im Motel kein Internet haben.
Statt der üblichen Bürger, Friten und der Playarea gibt es ein Frühstück, Kaffee und keine Playarea.
Zur Feier des Tages haben wir uns dazu entschlossen den für heute angedachten Brutalreisetag über 600 Meilen auf Morgen zu verschieben und noch einmal in den Yellowstone Nationalpark zu farhren. Da wir genau einen Tag als 'Reserve' besitzen, kommen wir mit dem restlichen Zeitplan auch nicht durcheinander. Wir haben gestern nur einen kleinen Teil des wünderschönen Nationalparks bewundern dürfen und Kim soll ihren 2ten Geburtstag nicht nur im Auto verbringen müssen.







Es geht noch einmal durch den Ort West Yellowstone und über die Staatsgrenze nach Wyoming zurück in den Park.
Am Westeingang ist mehr los als am Osteingang gestern. Wir brauchen dieses mal nicht zu zahlen, da unser Pass sieben Tage Gültigkeit besitzt.
Wir fahren am Madison River entlang in den Park zurück. Im Fluss fließt auch das Wasser aus dem Old Faithful Geysir.
An der Kreuzung fahren wir zunächst wieder etwas nach Süden, weil wir wegen der Dunkelheit und des Regens einige interessante Punkte nicht mehr besucht hatten. Hier fahren wir auf die Firehole Canyon Road.
Die Straße ist so schmal, dass man sie nur in einer Richtung befahren darf.






Die Firehole Falls im gleichnamigen Canyon.
Tja, vor 60.000 Jahren floss hier die Lava über den Park.
Auf dem 'Grand Loop' treffen wir wieder auf Bisons. Südlich liegt noch der 'Grand Prismatic Yellowstone', den wir gestern zwar passiert haben, aber wegen des starken Regens nicht besichtigten.
Doch der Umweg ist uns etwas zu lang für nur eine Attraktion. Auf der von uns ausgesuchten Route durch den Park gibt es noch viel zu sehen.


Viele Sehenswürdigkeiten sind vom Autto aus zu bestaunen. Zu den Geysiren und einigen Fällen muss man aber einen Wanderpfad nehmen.
Auf unserem Weg von Madison (eigentlich mehr die Versorgungsstation für den Campingplatz ... nicht zu verwechseln mit Madison in Wisconsin) nach Canyon Village nehmen wir aber nahezu jede auf der Karte ausgewiesene Besucherattraktion mit.

Den ersten Halt machen wir an den Gibbon Falls.

Via geteertem Gehweg wandern wir zu den Fällen. Kim ist noch etwas müde, Kira ist schon voller Tatendrang.






Kira genießt die Aussicht auf den Gibbon River und die Fälle.






Statt einem Aussichtspunkt gibt es einen langen Weg an den Fällen entlang um größere Besuchermengen aufnehmen zu können. Kira und Kim laufen auf dem Weg hin und her.

Die Fälle vom unteren Ende des Weges aus betrachtet. Hier lassen sich einige Pärchen ablichten.




Und dann geht es wieder zurück zum Auto.
Der Beryl Spring ist der nächste Halt.
Der Spring aus der Nähe betrachtet.
In seinem Wasser könnte man Nudeln kochen.

Auf der Weiterreise kommt uns unser Wagen entgegen.
Nächster Stopp: Artists Paintpots.
Im Basin blubbern gleich mehrere Geysire. Den Bäumen bekommt das oberflächlich ablaufende Wasser nicht so gut.
Geysire sind nicht alt. Sie erscheinen und versiegen in kürzester Zeit.

Wieder ist das Wandern ausserhalb der Stege strengstens verboten. Hier sieht man bläuliche Löcher.
Es stinkt abartig, aber als echter Öcher ist man ja einiges gewohnt ;)
Die vielen Treppen sind zuviel für Kim. Kira machen die Treppen hingegen besonders Spaß.

Wir finden einen 'Mudpot' mit blubbernden Schlamm.
Auch der Schlamm ist gut drauf ;)

Blick von Oben auf die Artists Paintpots im Gibbon Geysir Basin mit den bunt gefärten Wasserlöchern.

Die Natur ist hier im ständigen Wandel. Eisenoxid macht alle möglichen Pastellfarben.




Auf dem Parkplatz angekommen (Kira ist wieder vorgerannt und hat sich gar einer anderen Besuchergruppe angeschlossen) müssen wir uns erst einmal vom Kinderschleppen erholen.


Wir fahren als nächstes zum Norris Geysir Basin. Ein wesentlich größeres Basin als das vorher besuchte und besitzt mit dem Steamboat Geysir den größten und mächtigsten Geysir im Yellowstone.
Der Steamboat Geysir kann sein Wasser in einer über 100 Meter hohen Fontaine über das Basin verteilen, bricht aber sehr selten und in unregelmäßigen Abständen aus. Der letzte große Ausbruch war im Mai 2005.

Wegen der im vorletzten Blogeintrag erörterten Situation im Park ist der Steamboat Geysir im Norris Basin ebenfalls gesperrt und nicht zugängig. Niemand weiß, welche Veränderungen in naher Zukunft passieren werden.




Hier ist die Caldera, die unterirdische Magmakammer auf der Karte makiert. Sie liegt wie wir wissen in ca. 9 km Tiefe.
Der Steamboat qualmt vor sich hin. Deswegen wohl auch der Name. Drei Parkranger halten die Besucher davon ab zum Geysir zu wandern.
Wir nehmen also die 'grosse Tour'
Der Nebel über dem Basin stammt aus den Geysiren.


Kira läuft mal wieder vor und so bricht unsere 'Gruppe' abermals auseinander.








Der gesperrte Steamboat Geysir.




Barbara mit dem Trailguide am Wendepunkt unserer Tour.

Es geht noch weiter, da aber der direkte Weg zurück zum Visitor Center gesperrt ist, müssen wir die zuvor abgewanderte Strecke wieder zurück nehmen.


(to be continued)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen