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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Mittwoch, 6. Juli 2011

Die Bighorn Mountains - Part II

( Leider hat die Bloggersoftware fast die Hälfte des letzten Blogeintrages gelöscht und somit etwa 2h Arbeit vernichtet. Ich vermute den Grund wieder einmal in der Länge des Blogeintrages, weswegen ich ihn dieses mal teile. Wir hatten das Problem schon einmal bei einem der früheren Blogeinträge )

Man beachte den 'Knick' im Gestein.
Der hier zu Tage tretende Granit stammt aus dem Präkambrium. Dieses Zeitalter gilt als die Geburtsstunde des Lebens auf der Erde. In der Gesteinsschicht darunter finden sich keinerlei Fossilien mehr.
Wir erreichen die Shell Falls die nichts mit dem gleichnamigen Mineralölkonzern zu tun haben. Kira und Kim sind im Auto eingeschlafen, deswegen bleibt Barbara bei den beiden im Wagen. Ich schappe mir die Kamera und hechte die Treppen zum Wasserfall hinab um ein paar Aufnahmen zu machen.















Nochmal der Blick auf die Gesteinsverwerfung.
Eine seltsam anmutende grünliche Landschaft eröffnet sich uns.




Es geht über längere Zeit steil bergab. Ich nutze daher den 2ten Gang und teilweise sogar den 1ten. Nach einer Weile richt es nach verbranntem Gummi. Aber es ist nicht unser Wagen der Probleme bekommt. Unser Vorausfahrendes Fahrzeug hat seine Bremsen überbeansprucht und muss eine Zwangspause einlegen. Auch wir halten 'wieder unten angekommen' für eine Weile, da ein seltsames Sandsteingebilde unsere Aufmerksamkeit gewinnt und wir Bilder von der Umgebung machen wollen.









Eine Laune der Natur!






Eine Kirche ... Pferde ... Das Land der Trapper und Büffeljäger.
Wir treffen auch ein (nicht geöffnetes) Flugzeugmuseum.

Es beginnt zu regnen und wir erreichen Cody, das von Buffalo Bill gegründet wurde. Expedia hatte am morgen nur ein günstiges Hotel ausgegeben, das aber jetzt nur noch 2 kleine double size Betten frei hat. Wir fahren ein wenig hin und her und mieten uns im Sunrise Inn Motel ein. Leider regnet es die ganze Zeit, so dass wir nicht durch den touristischen Ortskern spazieren, sondern nur eine kleine Autotoer durch den Ort machen und bei Walgreens Chips und Saft einkaufen. Barbara will einmal zur Dairy Queen, einer Fast Food Kette aus dem Mittleren Westen, die ein großes Angebot an Kuchen und Eis besitzt. Heute essen wir aber Pop-Shrimps, Salat und Fritten.
Zum Abschluss versucht Andor noch im Walmart ein Sixpack Bier zu besorgen – in Wyoming braucht man allerdings eine besondere Schanklizenz, so dass sich der Alkoholverkauf auf liqueur shops beschränkt (siehe vorletzten Blogeintrag). So einen haben wir nicht weit entfernt an der Straße gesehen, so dass Andor dort sein Glück versucht. Der Laden ist gleichzeitig ein dunkles Pub mit wenigen Männern, die über einem Bier sitzen und alle mit ihren Pickup-Trucks da zu sein scheinen. Mit Coors-Bier geht es wieder ins Hotel.

Das Sunrise Motor Inn in Cody.
Unser Zimmer mit zwei Queens.
Abendessen im Dairy Queen.
Eine Bar. Nur hier darf Alkohol verkauft werden. Zumindest in Wyoming.

Wie kommt ein Amerikaner nachdem er sich in der Bar hat volllaufen lassen wieder nach Hause? Natürlich mit seinem Pick Up. Was wie ein Witz oder Ironie klingen mag ist leider bittere Realität. Die (etwas älteren) Herrschaften, die ich in der Bar angetroffen habe, hatten teilweise schon richtig gut einen sitzen. Sie spielten Pool oder Dart, die meisten saßen direkt am Tresen. Sie erfüllten in gänze das Bild, welches man von einer Bar aufgrund der Fernsehserie "Die Simpsons" habe mag.
Alkohol am Steuer (in den USA nennt man es DUI - drivin' under influence) ist ein echtes Problem in diesem Land und weiter verbreitet als in anderen Ländern wie der Bundesrepublik z.B.

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