Mittwoch, der 8.6.2011

Der Morgen ist zwar bewölkt aber zumindest regnet es nicht. Aus dem Grund fahren wir die von Buffalo Bill gegründete und nach ihm benannte Stadt Cody nochmal von Norden wo unser Hotel lag nach Süden ab und wieder zurück. Wir kommen am Visitor Center und dem Historical Center vorbei.
Auch sein Hotel, das 'Irma' steht noch so da wie es damals zu Zeiten des Buffalo Bill gebaut wurde.
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| Die Hauptstraße von Cody. Hinten an der rechten Seite das 'Irma'. |
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| Die Gebäude sind allesamt um 1900 gebaut worden und im Western Stil. |
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| Am Buffalo Bill Historical Center. |
William Frederick
'Buffalo Bill' Cody war ein Fallensteller und Büffeljäger. Bekannt geworden ist er allerdings als Schausteller (und man muss es so sagen) Aufschneider und Prahlhans ;) Seine Wild West Show war legendär und gastierte in Europa und auch Deutschland. An die hundert Indianer spielten in seiner Show mit die nicht nur das Interesse der Europäer und den Menschen an der Ostküste für den Wilden Westen weckte sondern auch entscheident das westliche (und damit meine ich das Europäische) Bild prägte.
In seinen Shows geht es immer um einen Revolverhelden der eine Bande Banditen das Handwerk legt und gegen Horden von Indianern kämpft. Er stellte die Indianer allerdings nicht als Wilde da. Er selber pflegte guten Kontakt zu den Native Amerikans. Der Held den Cody darstellt hätte auch aus einem Karl May Buch entspringen können.
Cody kam zu zweifelhaften Ruhm nachdem er im Streit in einer Kneipe einen Indianer erschoss was in den Printmedien der Ostküste zu einem historischen Sieg bei einer Schlacht mit Indianern erklärt wurde.
Aber immerhin schafte er es Sitting Bull dazu zu bewegen ins einer Show aufzutreten. Er täuschte den Sioux-Schamenen, der der englischen Sprache nicht mächtig war. Sitting Bull glaubte vor weissen Siedlern eine Rede halten zu dürfen um auf die Missstände in den Reservaten und den zahlreichen Vertragsbrüchen hinzuweisen. Die Zuschauer hingegen verstanden das gesprochene Lakota nicht. Cody konnte so Sitting Bull in seine Show integrieren.
Um kurz vor 10 Uhr haben wir alle und alles verstaut und brechen Richtung Yellowstone National Park auf. Obwohl es noch über eine Stunde Fahrtzeit bis zum Osteingang sind, begeistert die Landschaft schon hier. Wir durchqueren zwei kleinere Parks vorher (Sheep Park und den Shoshone National Forest)
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| Gleich westlich von Cody beginnen die Berge. |
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| 'Trail Rides' bedeutet, dass man sich hier ein Pferd für einen Reitausflug mieten kann. |
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| Wir überqueren den Shoshone River der in den Bighorn Lake mündet. |
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| Wir erreichen den Buffalo Bill Dam welcher das gleichnamige Wasserreservoir aufstaut. |
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| Der Kaffee aus Cody ist noch nicht getrunken ;) |
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| Der See liegt im Buffalo Bill State Park. |
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| Die Häuser dienen als Orientierung wie hoch die Aufwerfungen tatsächlich sind. |
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| Die US-16 bzw. US-20 führen in den Yellowstone National Park hinein. Es führen keine Strassen mehr ab. |
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| Kurz nachdem wir den Shoshone National Forest verlassen betreten wir auch schon den bekannten Park. |
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| Es geht bergauf und ein RV (Wohnmobil) hält uns auf, lässt uns aber schon bald passieren. |
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| Der Straßen im Park werden erst Ende Mai / Anfang Juni geräumt uns sind passierbar. Nur die US Route 212 ist ganzjährig befahrbar ... sonst wäre Cooke City von der Welt abgeschnitten. |
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| Der Schnee liegt 'mannshoch'. |
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| Die Bäume sind teilweise durch Brände vernichtet. Anders als in urban gelegenen Parks wie bei uns an der Bay lässt man die Baumbestände abbrennen. |
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| Lake Yellowstone. |
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| Hier halten wir, vertreten uns die Beine. Es liegt Eis auf dem See, aber das Wetter ist toll. |

Yellowstone Lake:
Das Wasser ist (gefühlt) nicht so kalt wie im Lake Michigan. Zumindest kommt es einem nicht so kalt vor. Aber in Chicago waren die Außentemperaturen wesentlich höher: Es wird daher eher so sein, dass uns das Wasser in Wisconsin nur kälter vor kam.
Trotz der niedrigen Temperaturen kann man wegen der strahlenden Sonne mit naktem Oberkörper herumlaufen solange kein Wind weht.
Kira hat Bewegungsdrang und will über die Straße auf einen Hügel hinauf. Überall liegen Kotfladen von Elchen herum.
Wir finden heiße, blubbernde Quellen, die wir bestaunen. Beim Rückweg zum Auto fällt erst das Zutritt-Verboten-Schild auf. Auch in der Parkbroschüre wird eindringlich vor den Gefahren der Hot Spots gewarnt – selbst, wenn man den Eindruck eines stabilen Untergrunds hat, kann man leicht einbrechen und sich mit heißen Dämpfen verbrühen.
Der Grund von Lake Yellowstone, bzw. ein gewaltiges Gebiet in dem er liegt hebt sich zur Zeit ganze 2,5 cm im Jahr an. Man geht davon aus, daß der unter dem Nationalpark liegende Hot Spot gewaltigen Druck aufbaut. Dieses Phönomen wird natürlich genau und mit Sorgen beobachtet. Als der Yellowstone Hotspot (aka Supervulkan) vor ca. 640 Millionen Jahren eine Supererruption hatte, hat er nahezu sämtliches Leben in einem Umkreis von 150 Meilen vernichtet, den gesammten nordamerikanischen Kontinent mit Asche bedeckt und eine globale Katastrophe ausgelöst. Die letzten drei Supererruptionen traten im übrigen in einem Abstand von 700-900 Millionen Jahren auf, wobei die Abstände sich stetig verkürzten. Mathematisch betrachtet steht ein Ausbruch also unmittelbar bevor. Die in ca. 8 km Tiefe liegende Magmakammer ist 60 km lang, 40 km breit und fast 10 km mächtig.
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| Mit Barbara und Kim geht es dann ein zweites Mal zu den Quellen. |
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| So zu stehen ist eigentl. viel zu gefährlich, der Boden könnte nachgeben und dann steht (schwimmt) man im siedenden (oder um die 70 Grad heissen) Wasser. |
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| Aber wo Elche stehen können (man sieht ihre Spuren im Sediment), da können auch wir. |
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| Erst nach unserer Rückkehr (auf einem Trampelpfad) treffen wir auf die Warnschilder. Die Quellen haben wir nur zufällig gefunden weil Kira wieder rumlaufen wollte. |
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| Mit dem Wagen fahren wir weiter. |
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Wir fahren zum Steamboat Point der Aufgrund der gestiegenen Aktivität des Supervulkans (und wie viele andere Bereiche des Parks in den letzten Jahren auch) für Besucher gesperrt worden ist, da nicht auszuschließen ist, daß der gestiegene Druck in der Magmakammer an der einen oder anderen Stelle entweichen könnte.
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| Auf der Grand Loop Road zwischen Lake Yellowstone und Lake Shoshone treffen wir auf eine Bärenfamilie. |
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| Die Mutter zeigt ihrem Kleinen wie man Tiere jagt die sich in der Erde versteckt halten. |
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| An der Schnauze und der Schulterhöhe erkennt der Fachmann: Es ist ein Grizzly |
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| Wir verlassen den 'Wildlife Jam' wieder. So nennen die Ranger das, wenn viele Besucher anhalten um Tiere (Wildlife) zu beobachten und zu fotografieren. |
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| Irgendwo an der Bridge Bay. |
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| Geysire überall am Ufer des Lake Yellowstone. |
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| Schlagartig wird es dunkel und es fängt an zu regnen. |
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| Durch verschneite Wälder geht es Richtung 'Old Faithfull' Geysir. |
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| Der bekannte Old Faitfull liegt im größten der zahlreichen Gaysierfelder. |
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| Erst der Regen, nun vernebeln die Geysire zu Anfahrt. |
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| Die Old Faithfull Lodge. Die Zimmer sind für die Saison nächstes Jahr schon ausgebucht. |
(to be continued)
Sagt man, hat Topper es geschafft trotz des vielen Fast-Foods abzunehmen? Er sieht ja richtig rank und schlank aus!
AntwortenLöschenDas macht die guenstige Beleuchtung ;-)
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