Am Montag, den 5ten September feiert die USA den Labor Day, den Tag der Arbeit, weswegen die Preschool geschlossen hat und Barbara und ich mit den Kindern einen Ausflug ins Hinterland machen, um eine Aufgabe der Aachener Schleifer zu erfüllen.
Mit der Schleifscheibe waren wir ja schon auf der Golden Gate Bridge, heute steht der Geocache "Briones Lookout" im Briones Regional Park auf dem Programm (N37° 56,480 und W122° 08,264). Wer nicht weiß, was Geocaching ist:
Hier ist die offizielle deutsche Webseite.
Da man eventuell ein Goody in einem solchen Cache finden und mitnehmen kann, haben wir unsererseits mehrere verschieden große Sachen mitgebracht, die wir evtl. in den Cache legen könnten. Wir fahren über die nördliche Route, also den John Muir Parkway, die Alhambra Valley Rd. und Briones Rd. in den Park hinein.
Diesmal hat Andi sowenig gefrühstückt, dass ihm als Beifahrer auf den gewundenen Straßen ein bisschen schlecht wird. Auf der letzten Straße gewinnen wir bereits etliche Höhenmeter. Am Ende der Briones Rd. müssen wir unseren Wagen abstellen und begeben uns mit zwei Kinderwagen, Rucksack und einer Menge Wasser zu Fuß weiter. Heute ist mal wieder ein ganz anderes Wetter als gestern. Der Himmel ist klar und die Sonne brennt.
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| Am Ende der Briones Rd. müssen wir den Lincoln zurück lassen. |
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| Es geht nur bergauf. Ein wenig erinnert es mich an den Aachener Wald. |
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| Das Land hat sich schon stark ins Braune bzw. Beigegelbe verfärbt. |
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| Nur die Bäume tragen noch sattes Grün. |
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| Im Hintergrund sieht man die Interstate 680, die über die Carquinez Straße der Bay führt. |
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| Kira läuft der vorausgeeilten Mama nun doch hinterher, während sich Kim tragen lässt. |
Auf dem sandigen Weg lassen sich die Kinderwagen kaum schieben und zu allem Übel reißt auch noch der Reifen einer der Wagen ab. Wir essen noch schnell ein paar mitgebrachte Snacks und lassen dann die Wagen zurück. Die Kinder spielen mit Sand, Steinen, kleinen Tierchen, Pflanzen, Stöcken und wollen Fangen spielen. Wir kommen keinen Meter vorwärts. Barbara entschließt sich dazu den Geocache alleine zu finden, doch als sie etwa 500 Meter voraus ist, setzt Kira zur Aufholjagd an. Kim ist ermüdet vom vielen Rumtoben und lässt sich nur noch von Papa tragen.
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| Wir erreichen die Koordinaten des Cache, aber wo ist er? Das GPS von Barbaras Handy ist nur auf etwa 3 Meter genau. |
Wir finden eine kleine Filmdose an einem der Pfeiler des Stacheldrahtzaunes. In seinem Innern befindet sich eine Namensliste der Cachefinder. Das Blatt ist von Geocache.com.
Wir haben also unseren Cache gefunden, die von Kim so mühevoll geschleppte Aacherner Printe passt allerdings nicht hinein, dazu ist das Filmdöschen einfach zu klein.
Barbara ist glücklich, die zweite der Schleiferaufgaben erfüllt zu haben. Dann fliegt mir noch meine neue Baseballkappe vom Wind erfasst über den Stacheldrahtzaun. Das bedeutet wieder einen Umweg :(
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| Langsam geht es wieder auf den Rückweg. Wir treffen noch einige Wanderer und Radler, mit einigen unterhalten wir uns auch für eine Weile - die einen haben sich über die einsamen Kinderwagen gewundert, die anderen wundern sich über die eifrigen Kinder. |
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| Die Sträucher sind verbrannt und tragen kein Grün mehr. Ein paar gelbe Blumen schmücken die karge Landschaft. |
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| Kira ist unzufrieden, dass sie ständig kleine Steinchen in den Sandalen hat und zieht ihre dann einfach aus. Natürlich muss Kim ihrem großen Vorbild Folge leisten und zieht ihre Schühchen auch aus. |
Wir trinken eine Menge Wasser während unseres mehrstündigen Aufenthaltes.
Auf dem rechten Foto kann man erahnen, dass die Straße mit schwarzem Teer geflickt ist. Die schwarzen Streifen ziehen sich kreuz und quer über die ganze Straße bis hin zur Alhambra Valley Rd. Im Satellitenfoto von GoogleMaps kann man das sehr schön erkennen (1092 Briones Road, Lafayette, CA, United States).
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| Kira und Kim hinterlassen ihre Spuren im Staub. |
Am Sonntag den 11ten September kommt uns mein kleines Brüderchen Stefan für 12 Tage besuchen. Er wird dann an unserem Blog mitschreiben, so wie es schon Anjali (bereits zweimal) und Opa Joachim getan haben.
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