Dienstag, der 2.8.2011
Dienstag früh fahren Anjali und Barbara zum Christmas Tree Shop an der US 1. Diese Handelskette gibt es vorwiegend an der Ostküste und verkauft ganzjährig Kitsch.
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| David Hasselhoff in seinen besten Jahren. |
Eine andere Kundin macht Anjali darauf aufmerksam: "David Hasselhoff is big in germany." ... er ist hier bekannt dafür, die deutsche Einheit herbeigesungen zu haben und dass er von uns Deutschen angebetet wird.
Genauso könnte man natürlich auch sagen, Nena sei 'big in the USA' weil sie mal einen Hit mit ihren 99 red baloons hatte ;) Wir verkneifen uns aber diesen Kommentar.
Zusammen mit Andor und den Kids geht es dann weiter Richtung Norden.
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| Niederlassungen für deutsche 'Premiummarken' werben oft mit der Autobahn, um die uns die Amerikaner oft beneiden. |
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| Die amerikanischen Nationalfarben 'red, white and blue' als Mittelstreifen. |
Wir betreten die Stadt Salem, nur wenige Meilen nördlich von Boston. Bekannt wurde die Stadt hauptsächlich durch die im Jahr 1692 stattgefundenen Hexenprozesse und trägt daher den Beinahmen 'The Witch City' (Hexenstadt).
Interessant sind aber nicht die Hexenprozesse selber, die in Europa zu jener Zeit ebenfalls üblich waren, sondern die Tatsache, dass man den angeklagten Frauen (nach amerikanischem Recht) einen Verteidiger zuwilligte und die mutmasslichen Hexen solange als unschuldig galten, bis sie verurteilt wurden.
Dadurch wurde die Rolle der Kirche in den britischen Kolonien erheblich angegriffen, die bis dato versuchte die in Europa wegen ihres Glaubens Verfolgten auch in der Neuen Welt zur Strecke zu bringen.
In Salem gibt es ein Hexenmuseum und zu Halloween legt man sich hier angeblich besonders ins Zeuch.

Das 'Haus mit den Sieben Giebeln' in Salem gehört einem Verwanten des Schriftstellers Nathaniel Hawthorne.
Das Haus diente dem Schriftsteller als Vorlage für seinen weltweit bekannten Roman.
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| Weiterreise via Interstate 95 nach New Hampshire. |
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| Auch hier in NH erkennt man Holländer an der Licenseplate - schwarze Schrift auf gelben Grund ;) |
Bei Portsmouth geht es über den Fluss in den letzten Bundesstaat, Maine. In Portsmouth wurde unter Leitung von Teddy Roosevelt der Friedensvertrag zwischen Japan und Russland geschlossen, der dem ehem. Präsidenten (der auch am Mt. Rushmore verewigt wurde) später den Friedensnobelpreis einbrachte.
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| Maine ist der 'Pine Tree State' ... und neben der Holzfällerei gibt es hier nur noch die Fischerei. |

Wir verlassen die I-95 und fahren die US Route 1 auf, die neben der größeren Interstate verläuft, allerdings einen schöneren Ausblick auf die Landschaft bietet.
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| Nur wenige Meilen hinter der Staatsgrenze liegt unser Ausflugsziel 'Ogunquit'. |
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| Hier wächst dieses seltsame Gesträuch, welches uns jedoch merkwürdig bekannt scheint. |
Kurz vor dem Urlaubsort Ogunquit stockt der Verkehr und wir kommen nur im Schrittempo voran. Barbara steigt kurz aus den Wagen um Kartenmaterial an einem Diner am Wegesrand aufzunehmen.
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| Ogunquit, vormals ein Stadtteil von Wells, wurde 1980 eine eigene, unabhängige Stadt. |

Der Ort ist ein bekannter Touristenort in den USA. Es wurden sogar mehrere Seehotels gebaut um die Besucherströme in der Hauptsaison aufnehmen zu können.
Am Parkplatz in der Nähe des Strandes will man von uns wissen, ob wir tatsächlich aus Minnesota kommen, da unser Ford Explorer eine Licenceplate von diesem Bundesstaat besitzt. Andor ist es zu mühselig zu erklären, dass wir aus Kalifornien oder Deutschland kommen, er antwortet kurz: "Yeah, we're from Cologne, Minnesota ... Population one and a half thousand." Dass es Cologne in Minnesota mit etwa 1500 Einwohnern tatsächlich gibt, weiß er natürlich. Wir waren ja schon selber dort gewesen.
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| Nach den Einreisemodalitäten am Parkplatz steht dem Strandbesuch nichts mehr im Wege. |


Das Wetter spielt mit und wir erleben einen schönen Tag an der Fisherman's Cove in Ogunquit in Maine. Ganz so warm, wie Kiras und Kims unbeschwerte Minen weiß machen wollen, ist das Wasser allerdings nicht.
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| In diesem Diner gleich gegenüber dem Parkplatz holen Babs und Anjali unser Mittagessen. |
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| Es gibt Krabbenfleisch, Fritten und Chips. |
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| Im Norden zieht eine Sturmfront auf. Aber nach kurzer Zeit scheint wieder die Sonne. |
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| Es ist Ebbe, das Wasser geht immer weiter zurück und gibt Sandbänke frei. |
Am späten Nachmittag ziehen wieder dunklere Wolken auf. Es wird windiger und wir entschließen uns die Heimreise anzutreten. Als wir in New Hampshire sind, fängt es auch kurz an zu regnen. Wir sehen auch den einen oder anderen Regenbogen.
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| Wieder in Massechusetts geraten wir in den Bostoner Berufsverkehr. |
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| Hier scheint es stärker geregnet zu haben als im nördlichen Maine. |
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| Das Abwassersystem vor Peabody ist überfordert. |
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| Doch mit unserem höher gelegten SUV haben wir keine Probleme mit den 'Pfützen'. |
Wieder im Hotel werden erst einmal die kleinen Monster gebadet um das Salzwasser von der Haut zu bekommen. Kim spendiert Anjali einen Handabdruck in Gips als Andenken an unsere Tour. Danach stoßen wir auf den morgigen, unseren letzten gemeinsamen Tag an.
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