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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Dienstag, 6. Dezember 2011

Boston, MA

Sonntag, der 31.07.2011

Peabody am frühen Morgen. Es verspricht wieder ein heisser Tag zu werden.

Auf der US-1 finden wir so viele Dunkin Donut Geschäfte, dass Anjali und Andor ein Spiel draus machen: Wer zuerst einen Dunkin Donut erspäht ruft "Jipeee" und bekommt einen Punkt. Obwohl sich unserer gemeinsamer Roadtripp dem Ende neigt und nur noch wenige Tage für dieses Spiel bleiben kommt eine erstaunlich hohe Anzahl von über 50 Donutläden zusammen ... und wir zählen keinen Laden zwei mal.

Die Tobin Memorial Bridge nördlich von Boston.
Wir fahren an Charlston vorbei. Diese unmittelbar nördlich gelegene Stadt wurde mittlerweile von Boston eingemeindet. Hier steht das Bunker Hill Monument.
Auf der anderen Seite des Charles River liegt das eigentliche Boston, die Hauptstadt des US Bundesstaates Massachusetts.
Die neue Zakim Bridge über den Charles River. Sie ist dem Bunker Hill Memorial nachempfunden und Teil des BigDig, eines riesigen Projektes und Musterbeispiel für moderne Städteplanung, bei der die Highways, die Boston noch vor wenigen Jahren geteilt haben, unterirdisch verlegt wurden und sich nun stattdessen dort Parkanlagen befinden.
Der Boston Garden, eine Merzweckhalle in der Eishockey und Basketball gespielt werden. Boston ist stolz darauf, dass die Boston Bruins, das lokale Eishockey-Team den Stanley-Cup und damit die Meisterschaft in der NHL gewonnen hat.

Die Longfellow Bridge.

Anjali navigiert uns durch 'ihre' Stadt. Als Ortskundige weis sie, wo sie hin will ;)
Der Stadtplan muss natürlich trotzdem zur Hand.
Boston ist eine Universitätsstadt.
Hier residiert u.a. die Harvard University im Stadtteil Cambridge und das Massachusetts Institute of Technologie (MIT)
Auf dem Boden steht "Öffnet die Tore! So das die Rechtschaffenden, welche die Wahrheit behüten, eintreten."
Ein weiteres Tor das in die University führt.
Das Hauptquartier des Cambridge Fire Department.


Kim hat überall Außenstellen.



Anjali möchte zum berühmten Dana Farber Cancer Institute um hier für ein Jahr Krebsforschung zu betreiben. Aus dem Grund fahren wir hier auch einmal vorbei und lichten unser Reisemitglied vor dem Hauptgebäude ihrer (hoffentlich) nächsten Arbeitsstätte ab.



Das imposante Gebäude der Harvard Medical School.





Wir parken unseren SUV in einem unterirdischen Parkhaus unter dem Boston Common Park inmitten der Stadt.







Die 'Bay Colony Realty' ist zwar nur ein Maklerbüro ... für den zivilisierten Osten wie Boston war die Bayarea aber auch lange Zeit nur eine kleine unbedeutende Kolonie die irgendwann 1848 erobert wurde.



Am Massachussetts General Hospital, dem berühmteste Krankenhaus der USA finden wir einen Bagleladen (keine Punkte für Andi oder Anjali) um einen Kaffee zu trinken und Bagles zu verputzen... und natürlich um einen Restroom aufzusuchen.



Zeitungen für umsonst ... hui ... hätte man natürlich vor der Kaffeepause ziehen sollen ;)
Die Charles/MGH U-Bahn Station. Charles für den in Sichtweite liegenden Charles River. MGH steht für das Massachusetts General Hospital.
Die Longfellow Brücke. Dieses mal von oben.
Mit Blick über das Charles River Basin.
















Die Brücke ist nicht nur etwas in die Jahre gekommen, sie schiebt einen hohen Reperaturstau vor sich her und benötigt mal wieder dringend einen neuen Anstrich.














Vom Charles Hayden Planetarium (gleich am Charles River Basin) geht es mit der Boston Duck Tour zunächst Quer durch die Stadt und dann über das Basin.





Nach der langen Lauferei kann man sich nun entspannen und sich vom sachkundigen Fahrer alles in Ruhe erklären lassen. Auf der Tour erfährt man einiges zur Stadt, deren Geschichte, Gebäude und Einwohner.



Thema auf der Tour ist natürlich u.a. auch die amerikanische Revolutionsbewegung, die hier ihre Anfänge genommen hat. Samuel Adams, einer der bedeutenten Persönlichkeiten des Unabhängigkeitskrieges, Mitgründer der Vereinigten Staaten und später auch Gouverneur des Staates Massachusetts wurde hier geboren und lebte in dieser Stadt.
Die Boston Tea Party, die Schlacht am Bunker Hill und auch die USS Constitution, die am Krieg von 1812 gegen die Engländer beteidigt war, werden thematisiert.



Beacon Hill mit dem State House.

Kim ist aufgeregt und muss ständig zwischen Andi und Babs getauscht werden. Kira ist da etwas müder.

Im Zentrum der Stadt stand eine Kneipe für die Serie 'Cheers' Pate. Cheers ist die erfolgreichste Fernsehserie in den USA gewesen. So erfolgreich, das Fans der Serie hierher pilgerten aber dann in der Bar entsetzt feststellen mussten, dass sie von innen völlig anders aussah (da das Innere ein Studio Set ist). Ein Geschäftsman erkannte das Potential und baute eine originalgetreue Bar in einem anderen Stadtteil Bostons nach. Nun merkte aber auch der Besitzer des 'Originals', auf welchem Goldfass er da sass und baute seinerseits seine Bar optisch so um, dass es wieder der Serie entsprach. Die erste Kopie der Serienbar nennt man in Boston daher 'the original copy'.


Nochmals Beglückwunschungen der Boston Bruins für den Gewinn des Stanley Cups.


Hier am 'North End Park' verlief früher einmal der Freeway quer durch Boston und trennte die zwei Stadtteile. Derart abgetrennt verslummte der östliche Teil der Stadt ... wenn auch nicht so derbe wie seinerzeit in Berlin *g* Als man die Stadtautobahn unter die Erde verlegte (BigDig) und einen kleinen Grünstreifen durch die Stadt baute, lebte dieser Bereich von Boston wieder auf.

Da steht auch wieder unsere Brücke zum Motel.
Auf der Charlstown Bridge in Richtung Charlstown. Im Hintergrund erkennt man die USS Constitution. Das älteste sich noch im Dienst befindliche Kriegsschiff der Welt.


In der Nähe vom Freedom Trail begibt sich der GMC Dukw aka 'Duck' ins Wasser. Dukw ist kein militärischer Begriff, sondern ein GMC Akronym. D steht für das Designjahr 1942, U für Utility (gleiche Bedeutung wie für SUV), K für den Frontantrieb und C für einen zweimotorigen Wasserantrieb.
Das Militär übernahm die Abkürzung einfach und nannte das Gerät "Duplex Universal Karrier, Wheeled", also ebenfalls Dukw. Die Soldaten nannten den Pot dann ganz einfach "Duck", also "Ente" ... wohl weil eine Ente auch schwimmen und sich langsam und unbeholfen über Land bewegen kann. Da das Militär aber zuviele von diesen Fahrzeugen orderte, sind einige übrig, um Horden von Touristen mit den Boston Duck Tours zu beglücken.

Gute Laune unter den Fahrgästen.
Kira ist wieder munterer, Kim ist pünktlich zum Wassergang eingenickt.

Das Museum, aus dem die Reise gestartet ist.
Und die sich in Restauration befindliche Longfellow.
Die wir auch unterqueren.

Der Steuermann, Kapitän und Geschichtenerzähler in Personalunion geht von Bord und wir treiben steuerlos auf dem See ;) Naja, nicht ganz. Wer will darf den Duck mal kurz selber steuern. Aber keiner hat den Mut oder die Lust ... auch Andi sind die Hände gebunden und kann nicht.






Alle meine Entchen ... Wenn wir andere Ducks sehen (und es gibt davon viele im Bostoner Strassenverkehr, in vielen Farben, auch in pink zu Kiras Freude) müssen wir in unsere Schnäbel tröten zur Begrüßung



Wir verlassen den Charles River dort, wo wir ihn betreten haben und kaufen das Foto von der Tour. Kim schläft immer noch. Also gehen Anjali, Kira und Barbara mit der schlafenden Kim zu einem in der Nähe gelegenen Spielplatz, während Andi das Auto aus der Tiefgarage holt.



Andi parkt dreist auf dem Gelände der Polizeistation um die vier Spielplatzrowdies wieder aufzugabeln.

Das Liberty Hotel. Hier zahlen Menschen viel Geld, um in dem umgebauten und völlig restaurierten ehemaligen Stadtgefängnis hinter Gittern übernachten zu dürfen.
Wir verlassen Boston.
Weil's noch hell ist touren wir durch Lynnfield, wo Anjali früher einmal gewohnt hat.
Die Kirche in der Anjalis Cousine demnächst heiraten wird und deretwegen Anjali hier ist.


Anjali entdeckt den Dunkin Donut zuerst ... sie hat halt Heimvorteil ;)
Schließlich war dies auch der Treffpunkt ihrer Clique, als sie in Lynnfield zur High School gegangen ist.



Anjali mit ihrer alten Highschool und eineralten Schulfreundin, aber von einer anderen Schule ;-)
Hier hat sie ihren ersten Softball mit dem Bat getroffen und war stolz wie Oscar.
Als wir das Hotel erreichen dämmert es schon.










<-- unser Bild von der Duck-Tour.
















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