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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Samstag, 5. November 2011

Lucy, Trenton, Princeton, NY

Sonntag, der 24.07.2011

Unser Motel, das 'Sunset' am frühen Sonntagmorgen.

Hier hat der zuständige Landschaftskünstler in einem kreativen Akt sein ganzes Können unter Beweis gestellt.
Auf der US Route 40 geht es wieder Richtung Ozean nach Atlantic City.


Nochmal das Hip Hop Mural von Gestern und einer von 'Kim's vielen Läden, die wir auf dem Weg sehen.

Die US-Route 40 endet auf der Albany Ave. in der Stadt. Wir biegen rechts auf die Atlantic Avenue ab und wollen heute die älteste US-amerikanische 'Roadside' Attraktion bewundern.




Doch zunächst wird an einem der vielen Dunkin Donuts Buden gefrühstückt.



Kira als all-american girl mit Stars and Stripes Donut

Die Atlantic Avenue in Richtung Süd-west.
Hier stehen teilweise richtig posche Häuser.

Der Wasserturm verrät es, Ziel ist 'Lucy the Elephant'

Lucy wurde bereits 1881 als erster von drei 'Bauwerkelefanten' errichtet und hat als einzige überlebt. Aufgrund ihrer sehr bewegten Geschichte erhielt sie den Status einer 'nationalhistorischer Landmarke', die höchste Auszeichnung den die USA zu vergeben hat. In San Francisco sind u.a. Alcatraz, das Fort Point unter der Golden Gate Brücke sowie die Cable Cars solche schützenswürdige Landmarken.


Die Besucher warten auf Einlass an einem der Füsse von Lucy.

Im Inneren von Lucy wird ein Film vorgeführt.
Aus Lucy's Bullaugen heraus kann man Strand und Ozean sehen.

Hier lernt man einiges über den Elefanten. Auch bekannte Persönlichkeiten wie Präsident Woodrow Wilson oder Henry Ford waren schon im Bauch von Lucy. Sie war früher ein Hotel.

Nach dem Film und einigen Anmerkungen unseres Reiseführers dürfen wir auf das 'Dach' von Lucy.
Die Bande auf dem Dach.
Lucy stand übrigens ursprünglich mal an dem Ort, wo heute diese Hotelanlage steht.
Doch allmählich müssen wir uns von Lucy verabschieden.
Wir kaufen noch einige Kleinigkeiten in Lucy's Souveniershop, ein Lucy Buch, Spielsachen und natürlich unseren Kühlschrankmagneten.

Für den Margate Boulevard müssen wir trotz unserer Flat Zoll entrichten, da es sich um eine 'historische Brücke' handelt.
Es geht über die Shelter Island Bay.
Die Kinder spielen mit zwei Plastikelefanten aus dem Giftshop. Dies ist sehr niedlich zu beobachten: Die beiden Elefanten sagen immer wieder und unermüdlich "Hallo" zueinander.
Hinter der Bay ist noch ein letztes mal Atlantic City zu sehen.
Der von uns benutzte Atlatic City Expressway kreuzt die US 30.
Berlin liegt auch überall.
Wir befinden uns südlich von Phili und wollen nach Norden in die Bundeshauptstadt 'Trenton'.

In Trenton angekommen begrüßt uns das 'Department of Correction' das hier ein Gefängnis ... ich meine eine Anstalt für's Korrigieren unterhält.

Das State Capitol von New Jersey in Trenton.
Es hat Sonntags leider geschlossen und ist nicht zugänglich.

Und das State Capitol ist leider auch schon alles, was die Hauptstadt des Bundesstaates zu bieten hat. Die Strassen in Trenton sind sehr schlecht.

Die US Amerikaner haben in den letzten drei Dekaden einen Reperaturstau von insgesammt 7,5 Billionen (engl. Trillion) US$ in der Infrastruktur auflaufen lassen um ihre kostspieligen Kriege in der ganzen Welt zu finanzieren. In Trenton werden einem die katastrophalen Folgen deutlich vor Augen geführt. Staatseigene Gebäude wie das Kapitol, die Strassen, das E-Netz und die Gasversorgung sind in einem erbärmlichen Zustand. Hier macht sich der SUV bezahlt, in den Strassen von Trenton klaffen mehr Schlaglöcher als ... mir fällt kein Vergleich ein.

Durch einen Reinvestment Act will man dem aber Abhilfe schaffen.

Das sind wahrscheinlich die Häuser, die bei den Banken mit einem Wert von 10 Millionen in den Büchern stehen.
Wir fahren weiter Richtung Norden in das eher ländliche Princeton.

Princeton ist die Heimat der weltbekannten Princeton University mit ca. 7000 Studenten.
Auf dem Gelände der Universität fand der zweite Kontinentalkongress statt. Heute versammelt sich der Kongress in Washington, DC.






Wir fahren kreuz und quer über den großzügig im Grünen angelegten Kampus. Eines der hier befindlichen Institute ist das 'Institute for Advanced Study', die letzte Wirkungsstätte von Albert Einstein.


Fortschrittliches Studieren auf grünem Rasen.
Das Institut von Albert Einstein.


Wir parken vor der Fuld Hall, dem Hauptgebäude des Institutes. Man beschäftigt sich hier mit Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften im Allgemeinen. Die Kinder schlafen mal wieder im Auto und so bleibt unser Halt nur von kurzer Dauer. Alle die müssen gehen noch einmal schnell auf's Örtchen und schon geht es weiter. (Juchu, ich war auf der Toilette, die Einstein benutzt hat!!)




Wir verlassen Princeton und fahren weiter Richtung NY.




Als die Kinder wach werden verspüren sie Hunger. Wir halten mal wieder in einem McDonalds mit Playplace.

Wir machen etwas länger Rast, ein Unwetter hat sich zusammengebraut. Dies ist nach den ganzen Tagen das erste Mal, dass das Wetter nicht gut ist.
Doch als der Regen nachlässt machen wir uns auf die Weiterreise.
Von Princeton nach New York ist es nur noch ein Katzensprung. Über die Interstate 95 fahren wir am Big Apple vorbei nach Lyndhurst, wo wir unser Hotel gebucht haben. In Manhatten selber sind die Hotels recht teuer, besonders wenn man mit eigenem PKW anreist.

Das Empire State Building von der I-95 aus betrachtet.
Minutenlang fahren wir an der nächtlichen Skyline entlang. Dies raubt uns wirklich den Atem, weil es einfach gisch aussieht. Leider kann man das aus einem fahrenden Auto per Kamera nicht wirklich festhalten und auf den Interstate ist Anhalten strengstens verboten. Aber wir haben die nächsten drei Tage für die größte Stadt der USA bereits eingeplant und freuen uns alle wie kleine Kinder auf den morgigen Tag.

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