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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Donnerstag, 24. November 2011

Cape Cod

Freitag, der 29.07.2011

Wie an den Tagen zuvor steht Barbara um 5.30 Uhr auf, um noch ein paar Stunden am Laptop arbeiten zu können, bevor alle aufstehen. Andi verbringt den Morgen mit der Wäsche in der "24/7"-Coin Laundry. Obwohl das Wetter nicht so gut ist, halten wir an unserem Plan fest und machen einen Strandtag auf Cape Cod. Das Cape Cod (auf deutsch: das Kabeljau-Kap) ist eine ca. 60 Meilen lange Sandbank vor der Küste Massachusetts und beliebtes Urlaubsziel der Einwohner von Boston und Umgebung. Z.B. besaß der ehem. Präsident J.F.Kennedy ein Ferienhaus in Hyannis Port ebenso wie der restliche aus Boston stammende Kennedy-Clan. Aber auch Menschen aus den übrigen USA zieht es hierher. Wir benötigen knapp 2 Stunden für die Fahrt von unserem Hotel zum Nauset Light Beach am Atlantik.







Obwohl es bereits Mittag ist, ist der Himmel sehr trübe.






Das Lighthouse (Leuchtturm) von Nauset.






Der Parkplatz liegt direkt zu Füssen des Leuchtturms, mit Strandsachen geht es zum Wasser.



Holzstege und -treppen führen zum Sandstrand herunter. Aufgrund des relativ schlechten Wetters und des Umstandes, dass heute Freitag ist, ist der Strand nur spärlich besucht.

Heute wird der einzige Tag auf unserer Tour sein, bei dem der Himmel permanent von Wolken bedeckt sein wird. Ausgerechnet an unserem Strandtag. Aber das Wetter kann man sich nicht aussuchen und eine Umdisponierung kommt aufgrund der exponierten Lage des Reiseziels nicht in Betracht.

Und Anjali brennt geradezu darauf, uns "die Traumstrände" ihrer zweiten Heimat zu präsentieren.











Die Rettungsschwimmer haben sich warm angezogen, es ist sehr windig.








Die Kinder sind trotz des durchwachsenen Wetters nicht vom Wasser abzuhalten.






Papa und Kim beim Burgenbau.










Das Wasser selber ist nicht sehr kalt.






Nur zum Aufwärmen in die Sonne legen ist heute nicht drin.






Also muss man sich anders aufwärmen ;)





Nach einigen Stunden am Strand haben wir aber auch schon genug. Den Kindern wird kalt, selbst Kira will nicht mehr im Ozean planschen. Also begeben wir uns wieder zum Auto und machen uns auf die Weiterfahrt. Nach einigen Metern fallen Andi im Rückspiegel kleine rosafarbene Teile auf, die auf der Straße liegen. Er setzt den Wagen zurück. Wir hatten doch tatsächlich Kiras Schlappen auf dem Autodach vergessen, die dann bei der Fahrt heruntergeweht wurden. Anjali hebt Kiras Schuhe auf und die Fahrt geht weiter.

Es geht weiter in Richtung Norden, nach Provincetown, dem äußersten Ende vom Kap.











An der Herring Cove, am äußersten Ende von Cape Cod, endet die US Route 6, die quer über die Insel führt. Die Route führt z.B. auch durch den Ort Green River in Utah, in dem wir auf unserer großen Tour übernachtet haben. Bis zum anderen Ende in Long Beach (südlich von LA) sind es 3652 Meilen.
Würde man die I-80 und I-40 fahren, müsste man nur 3087 Meilen zurücklegen (laut google).







Provincetown, Cape Cod mit seinem "Pilgrims Monument", den Kira für den Tangled-Tower hält.








Wir parken direkt am Hafen, das Monument ist in Sicht.
Das Pilgrim Monument ist das höchste Granitgebäude der USA und wurde gebaut um an die allererste Landbegehung europäischer Siedler in der Neuen Welt zu erinnern. Im Jahr 1620 landeten hier die ersten Siedler aus England mit der Mayflower. Es gab zwar schon militärische Niederlassungen (u.a. das 1607 gegründete Jamestown in Virginia), aber diese waren ja keine echten 'Siedler', die sich hier heimisch niederlassen wollten.
Allerdings landeten die Siedler hier nicht freiwillig. Die Mayflower wollte zur Bucht von New York und kam wegen Wind und Strömung einfach nicht mehr aus der Bucht heraus. Nachdem die Siedler zwei Wochen auf Cape Cod verweilt hatten, erkannten sie die Aussichtslosigkeit ihrer Lage auf dieser Sandbank und segelten an die Westküste der Bay weiter an die Stelle, wo sich heute Plymouth befindet.







Der Fishermen's Wharf in Provincetown.





Am Hafen suchen wir uns ein Krabbenrestaurant/Imbis um etwas zu essen.









Vor der Küste sollen schon Seeungeheuer gesichtet worden sein.


Nach dem Mittagessen shoppen Anjali, Barbara und Kira in den zahlreichen Touristengeschäften, während Andi an der Bushaltestelle mit Kim spielt. Kim freundet sich spontan mit einem anderen zweijährigen Mädchen an und tauscht Muscheln aus.



Nachdem Anjali und Babs sich mit Merchandising eingedeckt haben, fahren wir zum Race Point. Einem kleinen Hügel nördlich von Provincetown, wo auch ein kleiner Flughafen liegt.







Von hier aus kann man das nördliche Ende vom Kap überblicken. Zum berühmten Race Point Lighthouse kommen wir leider nicht, da das Visitor Center geschlossen hat und wir keine Genehmigung vom National Park Service kaufen können.





Wir fahren die Route 6 wieder zurück zu unserem Motel in Bourne. Anjali redet immer wieder davon, wie schön es hier ist, wenn die Sonne richtig scheint. Sandstrände hat Cape Cod wirklich zur Genüge.

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