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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Sonntag, 30. Oktober 2011

Auf der anderen Seite des Kontinents... Atlantic City

Samstag, der 23.07.2011

Die Kinder warten schon ungeduldig im Auto.
Von Delaware geht's ein letztes Mal nach Pennsylvania
Nochmal Philadelphia am Horizont
Die Fahrt dauert etwa 1,5 h.
Wir passieren die Grenze nach New Jersey. John Madison beschreibt New Jersey als "Schlafplatz für Leute, die den ganzen Tag in New York City und Philadelphia gearbeitet haben". Im Rest Amerikas ist New Jersey für Macho-Männer mit Haargel und aufgesprühter Bräune bekannt. Im Fernsehen laufen "Jerseylicious" und "Housewives from New Jersey", in denen aufgebrezelte Frauen über ihre Fingernägel und Handtaschenhündchen sprechen.
Atlantic City - Bekannt für seine Mega-Spielkasinos
Auf dem Atlantic City Expresshighway geht's auf Absecon, eine längliche vorgelagerte Insel, auf der Atlantic City liegt.
Die Straßennamen haben angeblich Monopoly als Vorlage gedient - natürlich nur für die amerikanische Version. Viele Straßen sind nach Staaten oder großen Städten der USA benannt.
Das Caesars

Und die Trump Taj Mahal, 1988 und '89 Austragungsort von Wrestlemania IV und V. Am 27. März '88 gewann 'The Macho Man' Randy Savage hier den WWF-Schwergewichtstitel, das Tunier lief seiner Zeit auf Sky One via Astra. Randy starb Anfang dieses Jahres tötlich bei einem Verkehrsunfall nachdem er einen Herzinfarkt erlitt.

Drinnen klimpert das Geld - leider dürfen Kinder noch nicht spielen.

Auf dem Pier gegenüber der Trump Taj Mahal

Andi und Kira kaufen einige Tickets für die 'Rides'. Kira möchte eigentlich auf die Achterbahn, darf dies aber wegen ihrer zu geringen Körpergrösse noch nicht. Also fahren wir mit dem Karusell. Ein älteres Pärchen schenkt uns zwei Tickets und Andi kauft noch mal eins nach (Eine Fahrt kostet nämlich ganze drei Tickets ... 1,50 US$) In der Zwischenzeit versuchen Babs, Anjali und Kim im etwas schattigeren Bereich zwischen Boardwalk und Kasino etwas Essbares aufzutreiben.

Auf dem berühmten Boardwalk
Es ist heiß und sonnig.
Anjali und Barbara organisieren das Mittagessen. Eine schnippische Amerikanerin drängt sich in die Reihe und zickt herum - sie hat schon etwas zu viel Sonne abbekommen.
Was wir nicht essen, nehmen ein Penner oder die Möwen.
Kira genießt das Wasser... und wir alle mit ihr.



Nach 3 Stunden (?) haben wir genug Sonne getankt und kehren mehr oder weniger überhastet zurück durch den Sand auf den Boardwalk. Im Taj Mahal machen wir uns frisch ;-) und müssen ja noch ein Hotel finden.


Man beachte das Artwork
Hier kann man sich schnell scheiden lassen.
Vom O'Donnell Memorial Park sind es nur noch wenige Meter bis die US-40 an der Küste des Atlantischen Ozeans endet. In den 20er Jahren verband diese Straße Atlantic City im Osten mit San Francisco im Westen. Heute endet diese legendäre Strasse aber bereits in Salt Lake City ... der Streckenabschnitt zwischen San Francisco und Salt Lake City, den wir auf unserer grossen Tour ebenfalls gefahren sind und uns über den Donnerpass geführt hat, nennt man heute die historische US Route 40.
 
Es ist Wochenende und Ferienzeit - Alle Hotels sind ausgebucht oder vermieten die verbleibenden Zimmer zu horrenden Preisen. An der US 40, die im übrigen hier bei Atlantic City am Atlantik endet und paralell zur Schnellstraße, dem Atlantic City Expresshighway,  von Atlantic City landeinwärts Richtung Pleasantville verläuft, fahren wir ein paar Hotels an – die Hotels an der Straße zur Küste sind größer, neuer und Teile von Hotelketten. Hier warnt uns ein Hotelier, dass in den Hotels an der anderen Straßenseite „bad people“ nächtigen. Wir versuchen es trotzdem und bekommen ein Zimmer für 130 Dollar angeboten, obwohl der Aushang den Raum für 39 Dollar anpreist.
In Pleasantville steigen die Preise bis auf 249 Dollar, aber unsere Hartnäckigkeit und simultane Nutzung aller Kommunikationsmittel (Handy mit Internet) zahlen sich aus. Das Sunset-Motel (gegenüber des Sunnyside Motels) hat ein Zimmer für 110 Dollar. Das Motel hat zwar schon bessere Zeiten gesehen, aber wir sind zufrieden.

Andor erträgt sogar, dass das Zimmer ein Raucherzimmer war. Wir sind zu k.o. um nochmal richtig essen zu fahren und genießen das Vorratspack an Asiatischen Shrimp-Nudelsuppen, die Barbara zum Reisebeginn gekauft hat.

Barbara hat sich selber eingecremt und man sieht noch die Handabdrücke.

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