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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Sonntag, 26. Juni 2011

Twin-City und Indianer-Historie


Samstag, der 4.6.2011

St. Paul ist die östliche Stadt der "Twin City". Erst fahren wir zur Cathedral, die fast wie das Capitol aussieht. Am Capitol traut sich Barbara nicht auszusteigen, weil ein riesiges Polizeiaufgebot zugange ist. Allerdings scheint nur eine Übung zur Spurensicherung stattgefunden zu haben – überall stecken Fähnchen und die Polizisten chillen in Klappstühlen ab. (Der Grill fehlt nur noch.)

Nach kurzem Aufenthalt fahren wir nur unwesentlich weiter zur Schwesterstadt Minneapolis.


Im Stadtzentrum wollen wir das AAA für Kartenmaterial aufsuchen. Doch das in einem Hochhausbüro gelegene AAA ist bereits zu gemacht worden oder ist umgezogen.


Über die Hennepin Ave. geht es Richtung Norden über den Mississippi.
Auf der SE Main Str. am Mississippi entlang.
Um via 3rd Str. gleich auf die Interstate 35W Richtung Süden aufzufahren.


Der Blick von der St. Anthomy Falls Bridge Richtung Downtown.
Wer sich nicht mehr erinnern mag: An der Stelle, wo die heutige St. Anthony Falls Bridge über den Fluss führt, stand bis zum 1. August 2007 noch die I-35W Mississippi River Bridge, die an diesem Tag aus ungeklärter Ursache zusammenbrach und 13 Menschen in den Tot riss. Das Unglück war auch in den deutschen Medien lange Zeit ein Thema. Wir verlassen Minneapolis auf der US-Route 212 in süd-westlicher Richtung. Die Twin City markiert (wie St.Louis weiter südlich) die Grenze zur zivilisierten Welt. An der Stadtgrenze fängt wieder der Wilde Westen an.

Die "Städte" sind westlich der Twin City erheblich kleiner.
Den "Köllner Dom" hatten wir größer in Erinnerung.
Endlich wieder auf einspurigen Überlandstraßen unterwegs.
Hamburg "bei Cologne" ... für amerikanische Verhältnisse sind es Nachbarstädte. Hier fahren wir auf die State 19 um das Fort Ridgely zu erreichen.

Hier ist auch eine Stadt nach Grenni's Avatar aus Ultima Online benannt.

Am frühen Nachmittag erreichen wir unser nächstes Ziel, das Fort Ridgely. Das Fort hatte vor allem die Aufgabe, die in der Nähe ansässigen Sioux Indianerstämme von Minneapolis und St.Paul fern zu halten. Nicht weil man Überfälle der "Wilden" befürchtete, sondern weil die Ureinwohner seiner Zeit unerwünschte Personen waren die man auf den Straßen der beiden Städte ohne zu zögern meuchelte. Deswegen diente das Fort auch als Ort des Kontaktes zu den Sioux.




Das Fort wurde während des USA - Dakota Krieges (heute sind Nord- und Süddakota Staaten der USA) zwei mal angegriffen.

Das Fort ist geschliffen. Ein Gebäude hat man wieder aufgebaut.


Auf der US Route 71 Richtung Süden.
Nächster historischer Marker in der "Langgrass Prärie" sind Jeffers Petrpglyphen, eine Ansammlung von in den Fels gemeisselten Bildern der frühen Ureinwohner (schätzungsweise 7000 Jahre alt) Beim Sonnenauf- oder –untergang würde man die Malereien noch besser sehen.

Die Petroglyphen liegen etwas abseits und sind nur zu Fuss zu erreichen.
Kira und Kim machen sich auf dem Weg.
Die gemeisselten Bilder sind nur schwer auszumachen.
Kira hat etwas erspäht.
Eine kleine Raupe.
Wieder zurück braucht Kim erst einmal einen Kaffee.
Es geht weiter via US Route 71.
Windkraftanlagen sind ein sehr seltenes Bild in den USA.
Iowa ... der 10te Staat unserer USA Tour.
An einer Tankstelle in Iowa erwerbe ich den bisher kostengünstigsten Kaffee. Für 400 ml des schwarzen Trunkes zahle ich 75 Cents ... das sind umgerechnet gerade mal ein halber Euro.
Wir fahren nur wenige Meilen durch Iowa, dann fahren wir schon in den nächsten Staat. Leider verpassen wir auf der State 9 zwischen Larchwood und Rowena das Schild, welches die Staatsgrenze markiert. In Sioux Falls in South Dakota, gleich am Dreiländerpunkt zu Minnesota und Iowa, beziehen wir unser Nachtquatier.

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