Bei uns in Albany ist es nicht sehr winterlich - gerade heute scheint auch mal die Sonne kräftig.
Ich backe mit Kira und Kim die Fertig-Backmischung Sugar-Cookies aus dem Trader Joe's - die Verzierung und die Ausstech-Förmchen sind praktischerweise direkt dabei. Die Plätzchen schmecken wie Sandgebäck.
Auch den Gingerbread-Man verzieren wir mit Icing und Smarties.
Abends gehe ich mit Kira und Kim zu einer Children's mess in eine nahe Roman Catholic Church. Der Gottesdienst ist ganz ansprechend mit gegenseitiger Begrüßung der Nachbarn und Fragen des Priesters in die Gemeinde. Insgesamt sind aber gar nicht so viele Leute anwesend - aus Aldenhoven kenne ich eine brechend volle Kindermette zu Weihnachten. Auch sind die meisten Kinder vorne verkleidet am Altar und spielen kurz die Weihnachtsgeschichte nach. Kira will sich auch unbedingt verkleiden.
Die Kinder sind lieb, auch wenn die Messe fast eine Stunde mit Kommunion dauert. Andor kommt sogar nach, weil er sich wundert, wo wir so lange bleiben.
Wir holen abends die kleine Pinie vom Balkon, die wir mit einer Lichterkette geschmückt und abends mit der Zeitschaltuhr beleuchtet haben. Ja, Andi, es ist kein echter Tannenbaum.
Die kleinen Bücher aus dem IKEA-Elch-Adventskalender dienen als Schmuck.
Nachts war Santa Claus da und hat viele Geschenke unter dem Baum gelassen - wir feiern am 1. Weihnachtstag.
Kim darf endlich den Lebkuchenmann anbeißen.

Kira und Kim sind fasziniert. Santa Claus hat sogar große Socken (Stockings) mit Kleinkram gefüllt. In den Läden gibt es dafür 1$-Wände mit Stocking Fillers - kleinen Büchern, Stiften, Schminke, Plastikschmuck, Socken, Kaffee mit Pfefferminzgeschmack, Bonbons, Schokolade, etc.Wir öffnen eine große Sektflasche mit "Kalifornischem Champagner", der etwas fruchtiger als erwartet schmeckt.
Kira bekommt endlich das heißersehnte pinkfarbene Barbie-Glam-Flugzeug. Andi richtet den Swimmingpool und die Palmen ein - das Interieur ist exquisit. Die drei mitgelieferten Barbies haben viel mehr Gelenke als ich es von früher kenne und nur eine Barbie ist blond. Die anderen beiden sind brünett (sogar dunkelhäutig) und schwarzhaarig.
Kira bekommt einen pinken Leapster Explorer, der wie ein Nintendo für kleinere Kinder funktioniert - nur etwas robuster sein soll und Lernsoftware (natürlich von Disney und Co. infiltriert) unterstützt. Kim bekommt auch einen Laptop, aber nicht in pink, um ihn nicht unnötig attraktiv für Kira zu machen. Kira ist auf dem Rosa-Prinzessinen-Trip, der die Wahl der Kleidung, des Geschirrs und des Spielzeugs bestimmt. Die rosa Little People Mädchen und Autos darf Kim nur ab und zu ausnahmsweise haben. Die pinkfarbenen Versionen sind übrigens bis zu 50 % teurer als andersfarbige!Kim findet unterm Baum auch ein Little People Auto und das Bethlehem Inn aus der Weihnachtsgeschichte zur Vervollständigung der schönen Little People Krippe vom letzten Jahr.
Andi will dem Regenwetter entkommen und drängt auf den Roadtrip in den Süden Kaliforniens. Da er schon gut recherchiert hat, sind die Hotelbuchungen schnell vollzogen und abends können wir packen. Die Post bietet einen kostenlosen "Hold Mail" Service, den wir jetzt ausprobieren. Die Pakete aus Aurich und Aldenhoven haben es ja noch nicht her geschafft, was aber der Vorfreude keinen Abbruch tut. Und meine 4 Boxen mit Arbeitsbüchern sind ja auch noch unterwegs.
Kira und Kim bemalen sich derweil mit den neuen wasserlöslichen Crayola-Stiften. Sie sind sehr gründlich, wie die Fotos illustrieren, und so können wir ausprobieren, wie gut wasserlöslich die Stifte dann doch sind. Das Badewasser ist ganz schön dreckig und nur die orange und rote Farbe sind hartnäckig (vor allem hinterm Ohr und auf dem Hinterkopf).




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