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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Meister Yoda und das Exploratorium.

Ein neues Wochenende, eine neue Tour. Zumindest kribbelt es wieder unter den Fußsohlen, denn von SF haben wir bis auf einen einzigen Road-Trip und einer Durchfahrt auf unserer Reise zur Half-Moon-Bay noch nicht viel gesehen. Es regnet leider sehr viel und ausgerechnet für das Wochenende ist eine Regenfront angekündigt. Daher will Babs mit den Kindern ins ‚Exploratorium‘, eine Ausstellung im ‚Palace of Fine Arts‘. Wer schon mal im ‚Evoluon‘ bei Eindhoven (NL) zu Besuch war, kann sich in etwa ausmahlen, wie es dort aussieht.
Regentag in San Francisco
Rampe oder Tunnel? Wir nehmen letzteres.


Aber später dazu mehr.







Wir überqueren mal wieder die Bay auf der Baybridge, diesmal liegt der Toll bei 5 US$ (muss wohl einen Wochenendaufschlag geben) und weil es mal gerade nicht regnet wie aus Eimern entschließen wir uns dazu, auf dem Weg zum ‚Exploratorium‘ noch ein paar Landmarken gleich mit zu erledigen. Wir fahren also die erste Ausfahr in SF ab gleich zum ehem. Zentralhafen, östlich vom Finanzzentrum, wo Babs eine schöne Aufnahme der Baybridge machen kann. Es geht Richtung Norden weiter über den Embarcadero am Ferry Building vorbei (kennt eigentl. Jemand die Serie ‚Die Straßen von SF‘?)  Auf dem Broadway (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Straße in NY) geht’s dann wieder Richtung Westen. Auf der Grant Ave könnte man nun Richtung Norden auf den Telegraph Hill fahren. Vom Coit-Tower aus hat man einen wirklich tollen Panoramablick über die Bay, San Francisco, und die Brücken. Allerdings ist das Wetter zu schlecht und es ist Wochenende.  Stattdessen fahren wir weiter den Broadway entlang durch den Tunnel unter den ‚Russian Hill‘, fahren die Van Ness Ave Richtung Norden und biegen rechts auf die Lombard Street ab. Der Lincoln quält sich den Russian Hill hoch. Als wir ganz oben angekommen sind, erreichen wir unseren ersten Wegepunkt. Die Lombardstreet wird hier auf der  Ostflanke so steil, das man hier eine Serpentine gebaut hat. Sie ist hier auch eine Einbandstraße, so das man sie hier nur Bergab befahren kann. Es herrscht reger Verkehr, und die meisten fahren die Strecke (so wie wir) augenscheinlich auch nur zum Spaß ;) Unten angekommen suchen wir nach einer Parkmöglichkeit um Fotos zu machen. Kim ist mal wieder eingenickt und daher nicht auf den Fotos dabei.
Auf der Kuppel, gleich gehts bergab...
Die wohl bekannteste Straße in SF
Das Gesetz verpflichtet, einen Wagen bergab so zu parken, das der Lenkeinschlag zum Bordstein weist. So kann das Gefährt bei defekten Bremsen wenigstens nicht auf die Fahrbahn rollen.
Die Lombard Street von unten aus betrachtet.
In die andere Richtung (bergab) geschaut, führt die Lombard Street weiter über den Telegraph Hill mit dem signifikanten Coit-Tower. Hinter diesem Hügel liegt dann auch schon die Bay.
Touristen lassen sich natürlich von hilfreichen Amerikanern vor den Serpentinen ablichten.
Auch das gibt es: Serpentinen auf einem Fahrradweg.
Über Chestnut und Larkin Street geht’s wieder zurück auf den Broadway ins Presadio. Ziel ist dieses mal der Firmenhauptsitz von Lucas Arts sowie dessen Tochterunternehmen ‚Industrial Light and Magic‘, bekannt geworden in den späten 70gern durch die Lichtschwert-Effekte, die in den Starwars Filmen Verwendung fanden. Wir erhalten eine Audienz bei Meister Joda (er ist immer noch in Carbonit eingefroren) und gehen danach zum Starbucks. Kim zeigt keinerlei Interesse an ihrem Kakao, dafür trinkt Kira diesen gleich mit.











Auf der anderen Seite der Richardson Ave liegt dann auch gleich das Exploratorium. Die Kinder haben freien Eintritt, so das wir nur für zwei Erwachsene zahlen müssen. In einer gebogenen Ausstellungshalle stehen hunderte von Versuchsanordnungen, die Kindern (und Erwachsenen) spielerisch physikalische Phänomene veranschaulichen. Wie im Evoluon ist der Besucher eingeladen, selber Hand anzulegen. Englische Texte erläutern erst, worum es in diesem Experiment geht, d.h. was zu tun ist, was zu beachten ist und geben die Fragen vor. Auf einer zweiten Tafel wird (in Kürze) das Phänomen erklärt. Für Hardcorephysiker sind diese Experimente wie z.B. stehende Wellen, Wirbel in Luft und Wasser, Töne, optische Täuschungen (z.B. wie schnell sich das menschliche Gehirn auf ein Prisma vor den Augen einstellt), Kälte- und Wärmewahrnehmungen usw. trivial… und für Leute, die sich zumindest etwa mit Physik auskennen auch nicht überraschend. Aber die Kinder haben einen Heidenspaß, obwohl ihnen die Bedeutung der Experimente gar nicht bewusst ist ;) Kira ist besonders von den Wasser Planschereien und den Seifenblasen begeistert. Kim freut sich über alles, was sie anfassen und beeinflussen kann.
Wir verlassen das Exploratorium erst kurz vor 5 pm. (da wird der Laden dicht gemacht) und fahren über dien Marina Blvd. und die Bay Street wieder auf den Embarcadero Richtung Bay Bridge. Als die Abenddämmerung hereinbricht, können wir noch einige Nachtaufnahmen der Skyline von den Hochhäusern machen, die sich an der Market Street auftürmen. Der nördliche Zugang zur Baybridge ist zwar kürzer, aber hier staut es sich gewaltig. Wir fahren daher weiter zur Brannan Street , müssen aber leider bis zur 5ten Straße weit in den Westen fahren um endlich auf die Interstate 80 auffahren zu können. Auch hier herrscht zu dieser Uhrzeit ‚stop and go‘
Kira und der Brunnen, der qualmt, sobald man das Wasser berührt.
Noch ein Wasserspiel: Strömungslehre ;)
Die Sandkugel zum selber drehen.
Kim ist begeistert vom Gyroskop.
Und muss gleich selber mal Hand anlegen.
Hier wird die Fallbewegung einer Kugel nachvollzogen. DIe Kugel soll jeweils durch die Ringe fliegen. Das Ergebniss muss natürlich eine Parabel sein, aber wer nimmt das schon so genau?
Der 'Planetenteller' ... Sterne sollen hier ein schwarzes Loch umkreisen.
Es wird Nacht in SF.

2 Kommentare:

  1. Könnt Ihr froh sein, dass es regnet. Hier schneit es seit Tagen wie in Stalingrad, mittlerweile sind Teile der Republik total lahmgelegt. In Aachen wurde kurz nach 1600 der ASEAG Verkehr eingestellt, ich habe für die Tour zu Danny 2,75 Stunden gebraucht, eigentlich wollten wir noch zu Zeus gefahren sein...
    Eben in Barmen etwa 40cm Schnee geräumt, das ist echt der Hammer. Und immer hat man Angst, das geparkte Auto nicht mehr von der Stelle zu bekommen...

    Euch ein frohes Fest, wir denken an Euch!

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  2. Kann mich Stefan nur anschliessen mit dem Wetter. So viel Schnee.Bei jeder Fahrt hat man Angst irgendwo stecken zu bleiben. Autobahnen sind nicht geräumt und man kann nur erahnen,wo die Fahrbahn ist und parken ist ne Katastrophe,da man das Auto erstmal wieder ausschaufeln muss.Hoffe,Ihr habt heute auch schöne Weihnachten. Vielen Dank für die tollen Kalender. Absolut passend.Und heissen Kakao mit Marshmollows werden wir auch heute abend testen.

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