18.7.2011 Montag
Wir beginnen den Morgen mit kalten Pizzaresten und dem Swimmingpool. Auf dem Programm steht die Hauptstadt der USA, Washington, DC.
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| Die Interstate 66 ist nicht mit der US Route 66 zu verwechseln. |
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| Es ist ca. Mittag, die Rückbank schläft schon. |
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Der District of Columbia ist kein Bundesstaat, sondern föderales Gebiet, das von den angrenzenden Staaten Maryland und Virginia zur Gründung der neuen Hauptstadt Washington gespendet wurde. Das Gebiet bildet eine Raute ... sollte es zumindest. Aus Empörung darüber, dass die Föderation nur das Gebiet nördlich des Potomac benutzte welches von Maryland zur Verfügung gestellt wurde, nahm Virginia sein Gebiet zurück. So kommt es, dass sich z.B. weder der Arlington Nationalfriedhof noch das Pentagon auf dem Boden dieses Distriktes befinden.
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| Wir fahren über die Constitution Ave am linken bzw. nördlichen Rand des großen Parks (National Mall) in der Mitte Washingtons entlang. |
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| Am östlichen Ende des Parks befindet sich das Capitol. |
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| Wir halten an der Westseite des Capitols kurz für Fotos - Die Kinder schlafen noch, es ist tierisch heiß und hier dürfen eigentlich nur Staatsdiener parken. |
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| Der Reflecting Pool vorm Capitol - einen zweiten Pool gibt es am westlichen Ende des Parks |
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| Das Capitol vom Westen aus betrachtet. |
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Wir fahren weiter um das Capitol herum. An der Ostseite traut sich Anjali in die Hitze heraus (Kommentar Anjali: Aber nur für wenigen Minuten. Es ist unerträglich. Aber was tut ein guter Tourist nicht alles für ein paar Fotos...).
Überhaupt ist die Parkplatzsituation mehr als kritisch. Im Distrikt ist Parken/Halten generell verboten und es gibt nur wenige (meist überfüllte) Parkplätze.
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| Die eigentliche Front des Capitols nach Osten heraus |
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| Die Folger Shakespeare Library gegenüber des Capitols |
Wir fahren zum berühmten Kriegsfriedhof in Arlington. Wir überqueren den Potomac über die Arlington Memorial Bridge. Arlington liegt übrigens schon wieder im Bundesstaat Virginia.
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| Der Memorial Drive führt eindrucksvoll zum Arlington Cementery. |
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| Im Visitor Center ist es angenehm kühl. |
Im Visitor Center des Arlington Cementary wird Andor von einem abgerissenen Mitvierziger für sein Hemd gelobt: “I like your shirt, man!”. Es handelt sich dabei um das tolle Harley-Davidson-USA-Flaggen-Shirt.
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| Das Women in Military Service for America Memorial |
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| Der Anblick der Gräberreihen ist beklemmend. |
Nicht jeder, der hier beerdigt liegt, ist im Krieg oder bei einem Militäreinsatz gefallen. Hier wurden auch Veteranen aus den Weltkriegen bestattet die erst wesentlich später eines natürlichen Todes gestorben sind.
Wir fließen in der Hitze davon. Kira und Kim wollen ihre Hüte nicht anbehalten, weshalb wir sie mit Wasser begießen.
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| Das Lee Mansion National Memorial - im Vordergrund die John F. Kennedy Grabstätte |
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| Die Ewige Flamme für John F. Kennedy and weitere Kennedys |
Von hier aus hat man einen guten Blick über die amerikanische Hauptstadt.
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| Im Visitor Center können wir uns ein bisschen abkühlen. |
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Wir sind alle von der Hitze total erledigt und Barbara versucht sich noch an einer Telefonkonferenz, die aber gleich im Auto fortgeführt wird.
Kommentar Anjali: Um uns herum 20.000 Gefallene, aber WIR sind der Hitze von Arlington entkommen! |
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| Das Thomas Jefferson Memorial. |
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Auf der anderen Seite der Arlington Memorial Bridge erwartet uns das Jefferson Memorial. Wir finden gar einen Parkplatz ca. 3 Meilen weiter. Andor möchte wegen der Hitze aber nicht aussteigen - die Luft ist tierisch heiß und die Parks sind doch sehr weitläufig.
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| Das Lincoln Memorial aus der Ferne. Die berühmte Statue mit dem nachdenklichen Lincoln kann man nur sehen, wenn man in das Memorial reingeht bzw. die Stufen erklimmt. |
Auch am Lincoln Memorial findet man keinen Parkplatz. Es gibt nicht mal einen Besucherparkplatz. Touristenbusse sind die einzige Möglichkeit an das Memorial zu gelangen. Daher schaffen wir es nicht die Halle zu betreten um den sitzenden Abraham zu sehen.
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Das Washington Monument Washington hat anscheinend überall im ganzen Land Phallus-Symbole mit seinem Namen aufstellen lassen ;-) |
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| Wir fahren tiefer in die Stadt hinein. |
Am Weißen Haus halten wir - Anjali und Andor beeilen sich, da man hier nur vor 16 Uhr parken darf. Es scheint, dass dann die Rush Hour beginnt und mehr Fahrstreifen zur Verfügung stehen sollen. Barbara ist nervös wegen des hohen Polizeiaufkommens.
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| Der Polizeiwagen gehört dem Secret Service. |
Nach dem Blick in Obamas Schlafzimmer geht's zum Hardrock Cafe. Anjali muss ihre Gläsersammlung von Hard-Rock-Cafe-Shot-Gläsern aus aller Welt erweitern. Wir nutzen die Chance, uns zum Essen hinzusetzen. Die Salatauswahl ist wirklich groß und passt zu der Wetterlage.
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| Andor und Kim vor dem Pimp Daddy Anzug |
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| Wir gehen in einen Souvenirladen |
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| Barbara ärgert sich nachher, dass sie keine von diesen schönen Weihnachtskugeln mit allen Präsidenten mitgenommen hat. Aber wir reisen ja mit Fluggepäck und haben noch einige Tage Urlaub vor uns. | | |
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| Das Auto am Wasserhydrant |
Nach 2 Stunden Parkzeit gehen wir zurück zum Auto. Mit Schrecken stellen wir fest, dass wir ein 50 Dollar Ticket an der Windschutzscheibe kleben haben - Wir haben zu nahe (innerhalb von 10 Fuß = 3 m Entfernung) zu einem Wasserhydranten geparkt. "Towing is requested" - Der Abschleppdienst kommt auch schon bald. Wir fahren schnell weg. In Kalifornien wäre der Bordstein entsprechend rot gekennzeichnet, aber das ist an der Ostküste anscheinend kaum üblich.
Auf dem Weg zurück zum Hotel kommen wir in die Rush Hour. Da der Weg zur Autobahn dicht ist, entschließen wir uns durch Georgetown zu fahren. Dieses Städtchen ist mittlerweile fast von Washington eingemeindet, obwohl es eigentlich die viel ältere und geschichtlich bedeutendere Stadt war. Jetzt steht hier noch die berühmt Georgetown university, so dass das Leben hauptsächlich von Studenten geprägt ist.
Dies ist das älteste Häuschen in Georgetown. Es wird das steinerne Haus genannt, das früher auch in den USA Häuser aus Stein gebaut wurden.
Per Zufall finden wir die Deutsche Botschaft.
Andor legt seine Kappe auf sein Herz. Dies freut die nette Frau, die ein Bild von uns macht, da Babs und die Kinder wegen der Hitze im Auto bleiben.
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| Die Hauptzentrale der USA Today, dem amerikanischen Pendant zur Bild-Zeitung. Das amerikanische Insiderbuch "And Good Is" merkt an, dass die USA Today leider 100 % weniger Brüste zeigt |
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| Straßenbaumaßnahmen verzögern unser Vorankommen |
In Lansdowne kurz vor Leesburg gehen wir in eine Shopping Mall. Barbara will zum AAA, dem amerikanischen ADAC, um lokales Kartenmaterial zu besorgen. Leider hat der AAA schon zu.
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| Wir kaufen im Harris Teeter ein. |
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| Zwischen Shopping Mall und Wohnviertel gibt es einen kleinen Park mit Wasserfontänen. |
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| Anjali und Andor haben warme und kalte koffeinhaltige Getränke im Starbucks geholt. Die Kinder sind von den Wasserfontänen, die immer wieder aus den verschiedenen Löchern sprudeln kaum wegzukriegen. |
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| Kim hat eine Freundin gefunden. |
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