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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Donnerstag, 11. August 2011

Collegetown Corvallis

Dienstag, 13.6. bis Donnerstag, 15.6.

Corvallis (ca. 50.000 Einwohner) ist eine typische College-Stadt, in der die Uni der größte Arbeitgeber zu sein scheint und auch platzmäßig das Stadtbild dominiert. Corvallis hat eine kleine Innenstadt, die Häuser sind maximal dreistöckig und viele Studenten laufen herum. Es sind etwa 19.000 Studenten immatrikuliert. Interessanterweise ist der Stadtname lateinisch (cor vallis) und heißt "Herz des Tals". Die Stadt ist ausgesprochen grün und hat 47 Parks.

Wir suchen das Tagungszentrum, was etwas erschwert wird durch das ausgefallene Navigationssystem im Handy.
Uni-Bezirk

Sportstadium der Oregon State Beavers - Diesen Namen tragen alle hier Sportmannschaften (Football, Baseball, Basketball, etc.).
Football-Skulptur direkt gegenüber dem Tagungszentrum
Barbara checkt noch am Montag Abend bei der Konferenz ein und erhält alle Unterlagen und das Programm. Die Konferenztasche ist in Orange gehalten, der Farbe der Universität. Sie trifft dabei schon einige Bekannte von der Konferenz in Madison und aus Charlotte, NC.

Corvallis kleine Innenstadt - Wir kaufen Essen im Safeway ein.
Unser Hotel, das Rodeway Inn
Kim trinkt Kiras Kakao mit speziellen Schoko-Kügelchen.
Hier leben wir für 4 Nächte. Das Zimmer hat einen Kühlschrank und eine Mikrowelle.

Barbaras Konferenz ist ein Zusammenschluss der drei Konferenzen NAMRC, MSEC und ICM&P und hat von Dienstag bis Freitag zig Präsentationen in 9 parallelen Sessions. Ein Transferbus fährt am Hotel nebenan ab, so dass sie keine 40 min bis zum Tagungsgebäude laufen muss.
Ein koreanischer Kollege aus Berkeley reist mit dem Flugzeug und einem Mietwagen an. Mittwoch Abend gibt es ein Konferenzdinner, bei dem es wenigstens freien Wein und Bier gibt. Allerdings werden für alle drei Konferenzen Ehrungen ("Awards") überreicht ("Bester Chairman = Boss-Award", "Bestes Paper", etc.), so dass 90 min nur still da gesessen wird, bis das Essen um 10 Uhr schon vorbei ist und man wenig Gelegenheit zum Austausch hatte.
Auch während der Mittagspause im Konferenzzentrum ist wenig Zeit für Gespräche, da immer ein "Lunch Speaker" auftritt und das Essen mit mehr oder weniger interessanten Vorträgen begleitet.
Das Schöne an dieser amerikanischen Konferenz ist, dass die Professoren einfach zugänglich sind und man schon alleine dadurch ins Gespräch kommt, dass sich jeder am Tisch vorstellt.

Andor und die Kinder relaxen ein wenig während der Konferenztage und besuchen die nahen Parks. Den direkt am Hotel gelegenen Wasserpark mit Fontänen lässt Andor absichtlich aus, da es nicht so warm ist, dass die Kinder sich dort nass machen sollten.

Am Donnerstag spazieren wir alle zusammen durch ein Naturschutzgebiet. Es erinnert uns ein wenig ans Hohe Venn.
Kim schläft schon bald ein.
Wir verlassen den erhöhten Holzpfad, aber kommen nicht weit.




Auch hier haben Native Americans gelebt.



Kims Zehen sind ganz schön schmutzig. Kira beobachtet die kleine Spinne auf Kim Fuß.

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