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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Sonntag, 24. April 2011

Wann kommt der Easter Bunny?


An einem Samstag fahre ich mit Kira nach Newark zum Aquatic Park. Wir sind eine Stunde vor der Öffnungszeit (1 pm) da, und begeben uns zum nahegelegenen Macy’s, das in einer großen Indoor-Mall liegt. Kalifornien hat mehr Outdoor- als Indoor-Malls, die man typischerweise mit den USA assoziiert. Endlich ein Funbad, wie wir es kennen, aber leider sehr klein, voll und laut mit wenigen Betriebsstunden. Und das Wasser hat neben dem Chlor noch irgendwelche anderen Zusätze, die mir in den Augen brennen.

Wir gehen an den Albany Hunde Badestrand. Kim ist dann auch noch ein “Glückstreter”.

Nachdem ich Wochen hin und her gerechnet und recherchiert habe, ist endlich der letzte Tax-Workshop für international students da. Am 18.4. ist ja Tax Day, an dem man spätestens die säumigen Steuern fürs Vorjahr bezahlt haben muss. Wegen unserer Aufenthaltsdauer von 71 Tagen müssen wir keine Federal Tax an die USA zahlen (ein Steuerprogramm der UC Berkeley hilft beim Ausfüllen des Waivers, den jeder von uns gesondert in einem eigenen Briefumschlag einschicken muss). Ich werde bestätigt, dass wir dann keine California Tax zahlen müssen und rechne zudem mit dem neu gewonnenen Verständnis die Einkünfte richtig unter den Mindestwert. Meine italienische Kollegin Laura ist von allem nicht überzeugt - dies ist ihr zweiter Tax workshop und sie ruft auch noch den kostenlosen Tax service an, was wieder zu uneindeutigen Antworten führt. Im Endeffekt ist auch sie überzeugt keine Steuern schuldig zu sein.

Kira hat eine Woche Spring Break. Sie ist dementsprechend ganz schön wild und hält Andor gut auf Trab.
Andor pflanzt Geranien vor dem Wohnzimmerfenster, damit er was zum Schauen hat. Eine Woche später holen wir noch ein paar andere Blümchen aus dem Costco.


Wir holen ein paar Cal-Shirts und -Caps für uns alle . Mit Merchandising wuerden deutsche Unis kein Geld machen.
Für eine Silent Auction und Flohmarkt-Aktion zugunsten der Flutopfer in Japan malen wir zwei Leinwände mit Hello Kitty in SF und Winnieh Pu und Ferkel auf dem UC Campus.




Kira sagt: “Wenn ich groß, bin gehe ich zur Arbeit - zur Doktorarbeit.”

Mit einem Teil des Labs besuchen wir Ditto Hangers, eine kleine Firma, die umweltfreundlichere, mehrfach verwendbare Kleiderbügel herstellt. Das nette Werbegeschenk kann ich gut gebrauchen.


Freitags, den 15.4. bin ich auf einem Lab Retreat, d.h. einen Tag verbringen alle Labmitglieder miteinander und diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten an Projektmanagement, Lab-Orga, etc. Posten, wie der Kaffee-Wart und der Lunch-Besteller werden weitergegeben und Projektinhalte diskutiert (Chemical Mechanical Polishing bzw. grüne Produkte, Prozesse, Prozessketten, Zulieferkette, Verpackung, etc.).
Der Retreat findet im poshen Claremont Hotel statt mit Blick über die Bay, SF und die Golden Gate. Zum ersten Mal kann ich bei der Anfahrt unseren Lincoln mit 6 Leuten beladen.
Als Social Event am Nachmittag gehen wir zum Rock Climbing in Downtow Oakland. Hier sind Kletterwände in einer alten Industriehalle aufgebaut mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen von 5,6 bis 5,10. Wir verbringen 45 Mintuten mit den Sicherheitseinweisungen, Knoten üben und Harnisch anlegen. Ich komme ganze 5 Meter an einer 5,6 Wand hoch, bis ich zu lange runterschaue und Bammel bekomme. Aber Spaß gemacht hat das schon.
Zum Abendessen um 6 pm gehen wir ins Soi4 in Oakland, einem Thai-Restaurant nahe der Rockridge Bart. Wieder eine nette Nachbarschaft mit kleinen Cafes und Läden. Im Hinblick auf die anstehende Deutschland-Dienstreise und darauf, dass drei Lab-Mitglieder im Sommer Forschungsaufenthalte in Deutschland machen, werde ich gefragt, welche Dinge die Etikette in Deutschland verpönt. Mir fällt nur die Pünktlichkeit ein. Prof. Dornfeld hatte mal zu einer anderen Gelegenheit erwähnt, dass er immer auf öffentlichen Toiletten von Reinigungspersonal überrascht würde. Nancy fragt, ob es unhöflich sei, wenn man ein Bier ablehnt. :-)
Bin mal gespannt, was meine Kollegen nach ihren Deutschlandbesuchen so erzählen.
Das Abschlussevent Cup Cake Decorating findet im Estrada am UC Berkeley Campus statt. In diesem Cafe wurden Teile des Klassikers “The Graduate” (dt. Die Reifeprüfung) gedreht.

Am Samstag, den 16.4. ist CalDay - Tag der Offenen Tür an der gesamten Uni. Ich stehe 2,5 Stunden an unserem Lab-Stand und werbe für den Maschinenbau. Leider ist gar nicht so viel los, da wir ja auch am nördlichen Ende des Campus beheimatet sind. Die Kolleginnen haben Videokassetten, alte Drucker und Kameras ausgelegt, die die Leute auseinandernehmen und wieder zusammensetzen können, um zu sehen, welche Komponenten vorhanden sind, welche Funktionen sie haben und wie sie zusammenwirken, und um nachzudenken, ob man die Geräte recyclen kann.
Einen echten Berkelyan lerne ich sogar kennen, der mich belehren will und versucht vorzurechnen, was passiert, wenn er jeden CalDay bis zum Weltuntergang am 21.5.2050 (nein, da schweifen wir ab - 4,5 Milliarden Jahre später) eine Person zur Nachhaltigkeit erzieht.

Andi zieht die Kleinen ums Haus herum.

Am Palmsonntag ist das “Holi Festival of Colors”. Die Kurzbeschreibung hört sich nach Malen auf der Lower Sproul Plaza auf dem Campus an, und so fahre ich mit Kim dorthin. Auf den Straßen begegnen uns viele Studenten mit leichter Kleidung (trotz des kühlen Wetters), die zur Plaza hinlaufen, und von der Plaza her kommen mit bunten Kreidefarben bemalte und durchnässte Studenten. Weil Kim auch noch auf der Fahrt eingeschlafen ist, mache ich eine Tour um den Campus und fahre zurück zu Andor und Kira, die die Küche und das Wohnzimmer aufräumen. Die Recherche ergibt, das das Holi-Fest eine indische Tradition darstellt.

Ich besuche den 8th Berkeley Sustainability Summit, eine Veranstaltung für alle Campus-Angehörigen über die Bemühungen zur Nachhaltigkeit. Der Chancellor spricht und Poster über grüne Gebäude, Energiemesser, Student Bike Repair Shop und mehr werden ausgestellt. Der renaturierte Codornices Creek entlang unseres UC Villages wird auch erwähnt. Interessant ist die Umgestaltung einer Grünfläche auf dem Campus, die viel Wasser, Pflege und Pflanzenschutzmittel zur Erhaltung des Rasens benötigte. Eine Umgestaltung mit Holzschnipseln, Drainagen und einheimischen Trockenpflanzen reduzierte den Wasser- und Energiebedarf für den UC Campus enorm. Außerdem wurde ein hässlicher Trampelpfad quer über den Rasen ordentlich ausgestaltet.
Vorm veganen Lunch-Sandwich gibt es eine Diskussionsrunde an jedem Tisch zur Energieeinsparung, Wasserreduktion, gesundem Lebenswandel, etc. Am Ende werden die Ausstellungsstücke vom Tisch verteilt - ein Junge am Tisch sitzt auf einem Stuhl mit grünem Punkt und bekommt eine einheimische Pflanze, ich sitze auf einem blau markierten Stuhl und gewinne eine tolle Tab water Flasche aus Edelstahl. Ich habe schon länger damit geliebäugelt, aber für die guten Flaschen blättert man 25 Dollar hin.
Dr. Peter Gleick hält einen Vortrag über sein Buch zu bottled water und den Machenschaften der Vertreiber von Flaschentrinkwasser. Das Leitungswasser genügt zwar hohen Standards, wird aber immer weniger gemocht. Es laufen daher auch staatliche Anzeigenkampagnen fürs tab water. Dr. Gleick will Apps fürs iPhone und Android-Handys auf den Markt bringen, mit denen man Wasserspender kartographieren kann.
Ist schon verrückt, dass man hier Wasser aus Sacramento kauft, obwohl das Bay Wasser eines der besten ist. Außerdem gibt es Teile im Mittleren Westen, wo das Grundwasser leergepumpt und in Flaschen in andere Landesteile verschifft wird.

In Deutschland haben wir schon seit 15 Jahren ein flächendeckendes Recyclingsystem- Aber hier sind die Leute viel enthusiastischer. Ist natürlich auch das Berkeley-Flair... Als Geschenkpapier gibt’s bei mir demnächst wieder verstärkt altes Zeitungspapier - mit den Ostergeschenken fange ich an :-)
Die großen Verpackungsgrößen finde ich echt nervig - da verbraucht man sicher mehr, um sich bald eine neue kaufen zu können. Shampoo und Zahnpasta reichen mir hier für Monate!

Wir gehen durchs UC Village zum Creek spazieren.
Hier ein schönes Foto, bevor Kira voller Übermut ins Wasser platscht.

Endlich habe ich es zum Friseur geschafft - “Reflections”, ein kleinerer Laden in Albany, der mir von einer Kollegin empfohlen wurde. Meine Haare werden etwas aufgehellt, aber ich behalte die Länge um sie wieder wachsen zu lassen. Für 105 Dollar habe ich eine anständige Behandlung bekommen, die anderswo in der Bay doppelt so viel kostet. Den Tip vergesse ich glücklicherweise nicht und kann ihn mit auf den Check schreiben - hier werden, wie nicht unüblich, nur Bargeld oder Checks angenommen, keine Debit oder Credit Cards.

Ich besuche zwei Workshops vom International Office der UC Berkeley. Visumsverlängerung und Two Year Home Requirement. Beides zeigt mir wieder, wie kompliziert und sensibel manche Vorgänge sind. Im Endeffekt kann ich zum Home Requirement nur ein staatliches Gutachten einholen, bevor ich eine Aussetzung der Regel beantragen müsste (obwohl ich laut Fördergeber ja nicht unter die Regel falle). Das Visum ist ja nur eine Genehmigung zur Einreise in die USA, nicht zum Aufenthalt. Unsere Papiere gelten für ein Jahr und werden auf ein zweites verlängert. Theoretisch braucht man kein Visum, wenn man nicht aus- und einreist (Mexiko und Kanada ausgenommen). Da ich aber Konferenzen im Ausland besuchen will, brauche ich auch nächstes Jahr ein Visum. Dazu hat man mir mitgeteilt, dass es nur im Ausland verlängert werden könnte, ich nicht für die ganze Familie beantragen könnte und man auch die Wartezeit fürs Visum außerhalb der USA verbringen muss. Wenn’s nicht anders geht, müssten wir demnach z.B. im Januar für mehrere Wochen nach Deutschland, was aus Sicht der Freunde und Verwandtschaft natürlich auch nicht so schlimm wäre ;-)

Kim sagt immer wieder “Füsse, Füsse” und meint die Schuhe, mit denen sie den ganzen Tag herumlaufen will. “Kakao” ist bei ihr momentan jegliches Getränk. “Meins” wird immer wichtiger um sich gegen Kira zu behaupten.
Kim auf Achse

Kira fragt seit Wochen nach dem “Oster Rabbit”, der aber ja im Osterland die Eier bemalt. Zweimal färben auch wir und Kira freut sich schon sehr.

Beim Spielen in unserem Hinterhof wird Kira von den beiden französischen Nachbarskindern gejagt. Sie spielen Drachen. Als das französische Mädchen Kira wiederholt und energisch in den Handrücken bzw. Oberarm beißt, so dass Spuren zurückbleiben, muss ich von “No, that’s bad” auf mein bruchstückhaftes Französisch zurückgreifen. “C’est mal!” scheint zumindest eine Wirkung zu haben, da die kleine Mahut schnell nach Hause in ihre Wohnung läuft.

Im Gegensatz zu Deutschland ist es momentan recht kühl (max. bis 13 °C) und häufig windig.
Drei Tage lang bin wieder mal heiser. Andor meint, dass wir erst immum gegen die Bay Area-Viren werden müssen. Dabei hatte ich mich so auf die gute Seeluft gefreut, weil ein brasilianischer Professor, der auch mal einige Zeit in Berkeley verbracht hatte, mir vorgeschwärmt hat, dass man bei dem tollen feuchten Klima nie krank werden würde. Bei meiner letzten Atemwegserkältung meinte eine amerikanische Kollegin: “Maybe we have the stronger lungs.” :-(


Ein paar Dinge aus der Zeitung (Wir haben ja die San Francisco Chronicle für sonntags bestellt und bekommen umsonst den Oakland Tribune täglich dazu. Der ist von irgendwelchen Parteien gesponsert und infiltriert somit unsere Meinung ;-) ):
-An Karfreitag protestieren ca. 200 Leute vor dem Livermore Lawrence Laboratory gegen Nuklearwaffen wie schon seit über 25 Jahren.
-In San Francisco findet am Ostersonntag ein alternatives Osterfest statt - aber liberale oder verquere Jesus Darstellungen will ich den Kindern nicht antun.
-Eine evangelische Kirche mit Sender in Oakland investiert in Anzeigentafeln, die den Weltuntergang für den 21.5.2011 vorhersagen. Ein Verein von Atheisten stellt nun Gegenanzeigentafeln um die Geldmacherei mit der Furcht vorm Judgement Day anzuprangern.
- Ein Gangmitglied wird eines Mordes überführt, da er die ganze Story auf seinen Oberkörper hat tätowieren lassen. Als Beweismittel nutzt man zudem seine stolzen Prahlereien, die ihm Undercover-Polizisten in seiner U-Haft-Zelle entlocken.

Kim hat Wolle-Petry-Armbänder an ;-)
Kim macht "Prost".

Karfreitag ist mittags ein Easter Egg Hunt in Kiras Preschool für alle Kinder und Eltern. Wir sitzen draußen und essen ein paar Früchte und Plätzchen. Kim darf endlich wieder im Sand buddeln. Diesmal fällt Kira der Abschied wieder schwer und sie bittet unter Tränen mit uns gehen zu dürfen. Weinend an der Hand einer Erzieherin lässt sie sich aber zum Spielplatz nehmen und wir lassen sie bei ihrer Nachmittagssession.
Die amerikanische Tradition mit Eier Suchen am Karfreitag würde es in Europa wohl nicht geben. Mit unserem Event am Sonntag sind wir sogar einen Tag zu spät - Egg Hunts gibt es hier am Ostersamstag. Karfreitag und Ostermontag sind auch nicht frei - zumindest am Ostersonntag haben aber die meisten Geschäfte geschlossen.


Kira hilft mir die Plastikeier für den Osterhasen mit Keksen und Jelly Beans zu füllen.
Kira spielt "Happy Birthday" mit einer Krone (Buchstabe "C" vom Plastik-Bodenpuzzle auf dem Patio).
Kim isst Schoki-Ostereier.


Der Ostersonntag beginnt schön mit Ostereiern und Geschenken. Kira und Kim sind total aus dem Häuschen und sammeln begeistert. Sie sind so von allem fasziniert, dass wir uns erst langsam durch die Geschenke arbeiten. Kira bekommt ein pinkes Arztset, mit dem ich, Teddybär und später auch die Puppe untersucht werden. Kim fährt mit ihrem Bobby Car durch die Wohnung - ein echtes Marken-Bobby-Car gab es zwar nicht. Das schlichteste Modell hat Little People-Spielfiguren und Musik eingebaut.
Zwei Puppenkinderwagen rufen auch Begeisterung hervor und die Teddys kommen endlich wieder an die frische Luft. Conny hat ein tolles Paket mit vielen Kleinigkeiten geschickt - am Abend werden die magischen Handtücher im Bad eingeweicht und entkomprimiert.
Die schönen Osterplüschhasen und Sommerschals aus Aldenhoven verblassen gegenüber den Springfedertierchen zum Aufziehen. Die kleinen Dinge faszinieren Kira und Kim manchmal am meisten.



Um 11 Uhr wollen wir eigentlich mit Tim, Cole und Maria mit dem Steam Train durch den Tilden Park fahren. Wegen des Nieselregens treffen wir uns dann doch bei ihnen zuhause. Maria macht asiatischen Brunch - ihre Filipino-Tradition frischt sie mit anderen fernöstlichen Leckereien auf und so lernen wir frische, nicht frittierte Frühlingsrollen, schnelle Miso-Suppe und Kokospuddingkuchen kennen. Nach chinesischer Tradition wird Gouda serviert, da zu Feiertagen alles Runde (Essen, Kleidung, Deko, etc.) Glück bringt -und Gouda kommt ja im Käserad, wie wir nach jahrelanger Dänemarktradition ja nur zu gut wissen.
Kira, Kim und Cole spielen wieder lieber und snacken nur zwischendurch. Die mitgenommenen Puppenbuggys und das Arztset führen natürlich zu Streit, da Kira und Kim eigene Ansichten von Eigentum und Teilen haben. Kira ist auch sehr beschützend gegenüber Kims Sachen.
Man merkt, wie sich immer mehr Englisch in Kiras Kommunikation mit Amis mischt: “Let’s go”, “This way”, “Come with me”, “Sit down”.
Wir gehen ein wenig spazieren und gegen 2 pm sind alle Kinder und Eltern reif für die Mittagsruhe. Kim schläft wie so oft bereits im Auto ein, aber Kira wird auch nicht müde, als ich der Doktor bin und ihr Bettruhe verschreibe.




Mein kurzer Deutschlandaufenthalt rückt immer näher. Am Samstag, den 30.4. fliege ich mit Lufthansa nachmittags los und lande in Frankfurt am Sonntag morgen. Zwei Kollegen nehmen den United-Flieger eine halbe Stunde vorher oder nachher, so dass wir uns am Zoll wiedertreffen und zusammen nach Braunschweig mit dem Zug fahren können. Die Konferenz über Life Cycle Engineering dauert von Montag bis Mittwoch mittag und findet nächstes Jahr in Berkeley statt, weshalb ich als Mitorganisatorin in der diesjährigen Ausrichtung interessiert bin. Die zeitgleiche Diamant- und Superabrasives-Konferenz in Chicago muss ich leider missen. Andor hat es die Entscheidung zwischen “gut fürs Forschungsprojekt und gut für die Karriere” genannt, da die Konferenz in Chicago eher industrielastig ist und mir eher neue Gesprächspartner gebracht hätte. Die Braunschweig-Konferenz umfasst mein Forschungsprojekt aber inhaltlich auf höherer Ebene und versammelt massenhaft Professoren.
Mein Wegflug aus Berkeley und weg von meiner Familie wird mir echt schwer fallen.

3 Kommentare:

  1. Na,das ist ja mal ein ganz anderes Ostern als hier. Robin und Nine haben dieses Jahr die Ostereier im Garten suchen können.Nach einem ausgiebigem Frühstück mit Stefan ,Oma ,Igor und Anhang haben wir in der Sonne auf der Terasse gesessen.Abends haben wir noch mit Freunden gegrillt.Heute muss ich dann wieder arbeiten.

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  2. Ja, statt der christlichen Feiertage kommt man aber dann auch mit indischen, indianischen, jüdischen oder chinesischen Bräuchen stärker in Kontakt.
    Wir sind ja zumindest auch Ostersonntag bekocht worden. Die Frau von Tim scheint auch ihr phillipinisches Osterfest zu vermissen, das ohne Eier aber mit viel Familie abläuft. Da sind die Menschen so gläubisch, dass sich manche über die Festtage selber ans Kreuz nageln.

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  3. Mensch, das ist ein supersüßes Bild von Kim wie sie sich über den Hasen freut.. Und dass Kira jetzt schon weiß, dass sie zur "Doktorarbeit" will ... *g* Woher das wohl kommen mag???

    Trink vor dem Abflug am Flughafen noch ein großes Bier, dann kannst Du die Zeit im Flieger leichter "verschlafen".. Einen guten Flug und eine schöne Zeit in Deutschland,
    Anjali

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