Am nächsten Tag fahren wir nach San Fransisco, da dort das chinesische Neujahrsfest stattfindet. Es ist so brechend voll, das man das Gefühl hat, alle Chinesen der Stadt befinden sich gerade jetzt unterwegs in diesem Viertel. Wir haben auch direkt Schwierigkeiten, einen Parkplatz zu finden und fahren erst mal ein paar mal um den Block. Für mich ist das gut, so erhalte ich einen ersten Eindruck von der Gegend.
Auf fast allen Straßen von Chinatown stehen Marktstände, wo man vom grünen Tee, über Popkorn und Windrädern bis zu Lambertzkeksen alles kaufen kann. Für Kim kaufen wir ein schönes chinesisches Windrad, Kira möchte keins.
Außerdem gibt es für Kinder auch einige Fahrgeschäfte, aber wir schaffen es, Kira und Kim ohne großartiges Geschrei daran vorbei zu leiten.
Auf dem Weg zum chinesischen Tor, das auch Barbara und Andi noch nicht kennen, finden wir ein wunderbares Perlengeschäft, wo ich Perlenstränge kaufe und Barbara direkt damit anstecke, so daß wir einen der nächsten Abende damit verbringen werden, unsere neuen Perlenketten zu erstellen.
An einem der Stände kauft Andi für alle eine große Tüte und eine sehr große Tüte Popkorn. Kira hält ihre Tüte selber fest, Kim geben wir aus der großen Tüte welches ab. Dummerweise haben wir heute ausnahmsweise keine kleinen Schälchen mit, so daß ich aus einem Papier ein provisorisches Schälchen für Kim bastel, aus dem sie aber auch sehr gut essen kann.
Auf unserem Weg teilweise außen um die mit Marktständen gefüllten Strassen kann man auch wunderbar die tolle Architektur vom Financial District und Downtown San Francisco genießen. Um den Kindern ein bißchen Platz zum Austoben zu geben machen wir auch eine kleine Pause an einem Spielplatz, tolle Aussicht auf die Transamerica Pyramid inclusive.
In Chinatown gibt es aber auch zu viele tolle Läden. In einem steht eine Bank mit kleinen Kindern aus Metall darauf, zu denen sich Kira und Kim direkt setzen.
In einem „chinesischen 1-€“-Laden bekommt Kira eine solarbetriebende wackelnde chinesische Glückskatze und Kim einen ebensolchen Frosch. Andi macht uns derweil einen Chinatown-Penny.
Auch in Chinatown spegelt sich der mexikanische Einfluß in Kalifornien in den Murals (den Wandmalereien wieder).
Nach soviel fernöstlicher Optik und Akustik verlangt es uns auch später nach einer Stärkung, die wir gerne in einem chinesischen Restaurant zu uns nehmen.
Auf dem Weg zurück zum Auto, können wir ein bißchen die Stadt bei Nacht genießen.
Anschließend fahren wir noch zu Twin Peaks, wo es zwar eine wunderschöne Aussicht über die Stadt gibt, aber heute leider so was von kalt ist, das wir nicht lange verweilen, sondern den Ausblick nur relativ kurz genießen und schnell den Rückweg ins warme Auto antreten und über die Haight Street nach Hause fahren.
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