Sonntag, der 16.1. - Zu Kiras Freude geht es morgens um 11 Uhr mit der BART ab der North Berkeley BART Station in unserer Nähe Richtung San Francisco. Wir treffen uns in der Bahn mit Barbaras Arbeitskolleginnen aus München und Palermo. Für 3,70 $ ist man in etwa 30 min mitten in The City - wir steigen an der Powell Station aus, um von dort mit dem Cable Car zu fahren. Die Cable Cars Linien werden zur Zeit nach und nach innerhalb eines halben Jahres renoviert - aber man weiß ja nicht, wie lange das wirklich dauert.
Wir stehen 20 min an und können die Wendemanöver der Cable Cars beobachten. Händisch werden sie auf einer Drehscheibe umpositioniert.
Es geht mit der Powell / Market-Line bergauf und bergab.
Oberhalb der Lombard-Street steigen wir aus.
Mit den Kinderwagen geht es steil bergab - zum Teil über die Autofahrbahn.
Heute ist es diesig und mit 15 °C angenehm.
Wir spazieren am Hafen entlang.
Am Fisherman's Wharf gibt es alle möglichen Seegetiere zu essen.
Wir essen in einem Restaurant.
Barbaras Arbeitskolleginnen essen Krabbe.
Kira und Kim zeichnen zum Zeitvertreib. Mama und Papa essen Shrimp-Salat und dicke Muschelsuppe als Vorspeise.
Die fritierte Fischplatte und Sahne-Frutti di Mare-Spaghetti teilen wir uns zu Viert.
Wir gehen zum Pier 39, der für seine Seelöwen-Kolonie bekannt ist.
Kira und Kims Blick ins Wasser.
Wie auf allen berühmten Pieren geht es auch hier einen kleinen Rummelplatz. Kira und Kim essen pinkfarbenes Cotton Candy und zimtige Churros.
Die Krabbe steht am Anfang des Piers.
Wir nehmen das Cablecar zurück zur Powell Station, steigen aber wegen eines Absprachefehlers in Chinatown aus und gehen die restlichen Meter.
Andor hält die Eindrücke fotografisch fest, während wir die Kinderwagen vom Davonrollen bewahren müssen.
"Das ist ein schiefes Haus mit Parkgarage."
An der Bushaltestelle - Heute nutzen wir das 13 $-Tagesticket mit allen Verkehrsmitteln.
Linie 21 fährt zum Alamos Square. Kira hat kurz vorher einen Ballon geschenkt bekommen, den sie als "Butterfly" bezeichnet.
Leider ist es schon sehr neblig und es wird um 5 pm dunkel.
| The Six Sisters, leider mit vernebelter Aussicht, wo eigentlich eine atemberaubende Skyline sein sollte. |
Kira und Kim können sich endlich mal auf einem Spielplatz austoben. Die Arbeitskolleginnen zieht es weiter in den Mission District - wir machen uns auf den Heimweg.
Zurück geht's mit der Linie 5 - Barbaras Android-Phone hilft uns bei der Planung on the go. Kim bockt aber so sehr, dass sie in der Eile einen Schuh verliert. Wir bemerken es zu spät, so dass wir den Bus verpassen. Zum Glück stimmt der Fahrplan aus dem Internet nicht ganz und wenige Minuten später hält ein weiterer Bus.Am Civic Center wechseln wir in die BART.
Die BART ist überfüllt und wir vertun uns bei der Umsteige-Station. Wir steigen bei der ersten Oakland-Station statt der drittten aus und müssen 20 min auf die Bahn warten. Seltsame Leute laufen auf dem Bahnsteig herum, aber Kira und Kim schwelgen in ihrem Weingummi-Süßkram.
Auch wenn Kira und Kim die öffentlichen Verkehrsmittel genossen haben, ist alles in allem eine Städtetour mit Auto und Kindern doch etwas entspannter.
btw.: Am Freitag vor zwei Wochen durften wir dann doch unser 1tes 'spürbares' Beben miterleben. Es bebt hier in der Woche zwischen 10 bis 20 mal, allerdings zu schwach. Das Beben am Freitag erreichte immerhin schon 4.1 auf der Richterskala und dauerte ca. 2 Sekunden. Ich saß zu dem Zeitpunkt am Tisch und wollte was schreiben, daher habe ich es auch gut wahrgenommen.
Barbara war zu dem Zeitpunkt in ihrem 'Bunker' auf der Arbeit und hat das Beben wohl verpasst, obwohl sie in der Etcheverry-Hall ja ganau über dem Hayward-Vault sitzt.

krass, die Seelöwen!
AntwortenLöschenPuh,dass ist ja ganz schön steil.Mit dem Fahrrad wäre das ja Hochleistungssport.Die Seelöwen finde ich auch stark.
AntwortenLöschenNa, das war ein Ausflug! Wer aber legt das Kabel auf der Drehscheibe um?
AntwortenLöschenZu der Stromversorgung auf der Drehscheibe: Das 'Problem' haben die auf eine sehr simple Art gelöst. Etwa 15 Meter vor und hinter der Scheibe wird der Wagen nicht mehr über Strom versorgt. Der Antrieb wird dann über ein Gefälle realisiert, ähnlich einem Abrollhügel auf einem Rangierbahnhof.
AntwortenLöschenDer Ablauf war so: An der Drehscheibe arbeiteten zwei Personen. Der erste bremste das Cablecar mit einer unter den Schienen liegenden Mechanik. Dazu war ein Hebel zwischen den beiden Gleisspuren. Scheinbar wurden beide Richtungen gleichzeitig gesperrt/entspert.
Das Cablecar hatte dort bereits keinen Strom mehr. Wurde die Bremse gelöst, dann rollte das Cablecar wegen des Gefälles auf die Drehscheibe und wurde auf dieser ebenfalls eingebremst.
Der 'Fahrer' und ein zweiter Helder auf der Drehscheibe drehten dann das Cablecar um ca. 300 Grad per Handkraft. An der Scheibe wurde dann die Bremse gelöst, das Car leicht angeschoben und rollte dann ca. 15 Meter wieder ein Gefälle herrunter bis zur Haltestelle. Dort waren also beide Fahrtrichtungen nicht mehr auf einem Niveau (was man auf dem 4ten Bild sieht). An der Haltestelle stiegen zu Fahrgäste dann ein und das Cablecar fuhr dann wieder aus eigener Kraft. Ich nehme an. es bekam erst dann Strom, als der Helfer dort die Feststellbremse gelöst hatte.