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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Samstag, 23. März 2013

UC Davis Campus

Auf zur University of California Davis!
Dies ist (unverschämterweise) Barbaras neue Arbeitsstätte :-)


Davis ist fuer seine Doppeldeckerbusse bekannt. Studenten fahren diese Busse um Credits für ihr Studium zu erhalten. Ein Bus von 1950 wurde kürzlich von einem Londoner Museum zurück ersteigert.
Die Eggheads sind Statuen auf dem UC Davis Campus.
Hier ein Blue Jay im Gebüsch.
Man bemerke das Eichhörnchen ("Sandy" von den Kindern genannt.)
Die Blätter fallen hier im Winter einfach nicht von den Bäumen, so dass es immer noch herbstlich aussieht.



Der Campus ist voller Fahrräder. Davis ist die Fahrrad freundlichste Stadt der USA. Es gibt überall Fahrradwege und Fahrradstreifen, Fahrradüber- und unterführungen. Vor Ampeln haben auch die Fahrradstreifen Spulen im Asphalt, so dass man nicht lange vor der roten Ampel warten muss. Und selbst dann gibt es noch Knöpfe auf Fahrradfahrerhöhe , damit die Ampel schneller umspringt.
Die langen Gänge im westlichen Teil der Bainer Hall. Hier sind alle möglichen Versuchslabore von den Agrarwissenschaftlern, die die Verdauung halbroher Nüsse erforschen, bis hin zu den Maschinenbauern mit Werkzeugmaschinen, Windtunneln und Batterien.
Dies bezeichent man als Evolution mit Maschinenbauern als Krone der Schöpfung ;-)
Das ist Barbaras Büro mitten in der Renovierung.
Anjali begleitet Barbara an ihrem "ersten Arbeitstag"

Hier die Peter Shields Library der UC Davis.
Auch vor der Bibliothek liegt ein Egghead herum.
Die Studentenverbindungen versuchen Frischlinge zu werben


Der Puh-Bär schliesst schnell Freundschaft mit dem UC Davis Maskottchen

Im Oshio Cafe an der Russell Street noerdlich vom Campus gehen wir japanisch Mittag essen.


Kim sitzt gerne in Kiras ehemaligem Bett, was ihr versprochen ist, sobald Kira ihr heissersehntes Hochbett bekommen hat.
Wir müssen wieder mal zur Bainer Hall, um Barbaras Gehaltscheck abzuholen. Es dauert ein bisschen, bis alles automatisch aufs Konto überwiesen wird. Zum Überfluss hat die Bank of America auch noch ihr Kontonummerierungssystem geändert und Barbaras automatische Überweisung wird auch beim zweiten Male zurückgewiesen.

In Woodland liegt das nächste Costco und Best Buy, wo wir einen Drucker kaufen.
Das dortige Mc Donalds hat einen Indoor-Playplace mit Computern. Barbara schafft ein paar Punkte...
...und hat den High Score geknackt. :-)
Wir lernen Carrie und Chuck, die Hausbesitzer kennen, denen wir ab jetzt monatlich einen Check ausstellen werden. Die Miete enthaelt Wasser, Abwasser, Müll und Gartenpflege - um Strom,Gas und Internet müssen wir uns selbst kümmern.
In der Sonne macht ein Pool auch Spaß. Es sind ca. 10 Grad Außentemperatur, aber den Pool haben wir auf 39 Grad geheizt.

Die Kinder lieben den Pool im New Home..

Barbara kocht und kostet dabei den Wein. Diverse Koch-Shows lassen grüßen.

Wir unternehmen einen Ausflug ins nahe Sacramento, der Hauptstadt von California. Hier hat Arnie gearbeitet, auch wenn die Leute in Sacramento nicht sehr begeistert waren, da er doch die meiste Zeit in Hollywood verbracht hat und nur auf Stippvisiten in Sacramento war.

Dies ist fast nicht nachzuvollziehen, da Sacramento eigentlich ganz nett ist, insbesondere "Old Sac", das alte Stadtgebiet, das wir im Anschluss an das Capitol besuchen.

Der Bahnhof war natürlich Dreh-und Angelpunkt des Stadtlebens. Vor allem der Goldrausch nach 1848 hat Sacramento gross und zur Hauptstadt gemacht.


Die Amerikaner feiern Weihnachten wirklich als "Season" 12 Tage lang. Daher ist auch noch alles schön geschmückt..

Anjali macht künstlerisch wertvolle Bilder.
Old Sac ist stilvoll weihnachtlich geschmückt...

...was man vom modernen Sacramento nur bedingt sagen kann...

Unfassbar, was alles leuchtet, blinkt und sich bewegt...
An einem Tag unternehmen Kim, Babs und Anjali einen Ausflug nach Albany, Berkeley und San Francisco.
Chips und Eis... Kim schwelgt im Glück...

Auch wenn das purple Eis schwer zu kontrollieren ist...


Anjali hat beim Besuch vor zwei Jahren indischen Sachen in Little India gekauft, daher zieht es sie wieder hierhin...

Es geht nach San Francisco, das sich von seiner typischen Wetterseite zeigt.

Wir cruisen durch Japantown.



Danach geht es in den äußersten Westen der Stadt, um einen guten Blick auf die Golden Gate Bridge zu erhaschen.. Diese Golfer lassen sich vom useligen Wetter nicht abhalten und spielen mit Blick auf die Golden Gate Bridge (vage im Hintergrund zu erkennen)

Wir fahren danach noch zum Bakers Beach, hier ist die Sicht besser. Und Surfer lassen sich nicht vom Regen abhalten.

Ein riesiges Schiff aus China fährt unter der Brücke durch..

Wir haben Hunger und gehen zum Koreaner, wo es koreanisches BBQ mit Tischgrill und tausenden Dips und Zutaten gibt. Kim ist begeistert, ebenso aber auch Barbara und Anjali.

Erst ist uns in dem Restaurant tierisch kalt, aber nachdem der Tischgrill gebracht wurde, muessen wir uns die Jacken ausziehen und nach hinten rücken, weil's so heiss ist.


Auf dem Weg nach Chinatown fahren wir am Union Square vorbei. So sieht Weihnachtsbeleuchtung in Kalifornien aus ;-)



Der Puh-Bär fühlt sich sehr wohl in Chinatown und klettert ein wenig herum, während Babs, Kim und Anjali einkaufen..

Auf der Heimfahrt halten wir nochmal auf Treasure Island, weil der Blick auf die Bay Bridge und SF von hier so schön ist.

Kira malt ein Bild: "Anjali is mad because Kim broke her toy." - Ist keine wahre Begebenheit, aber Kira verarbeitet, dass sie vor kurzem in der Schule Emotionen durchgenommen hat. Man beachte das diabole Lächeln Kims ;-)
Montag, der 7.1. ist Kiras erster Schultag an der North Davis Elementary School. Die Jacke will sie nicht anziehen, aber dann ist es doch noch frostig morgens. Um 8.30 Uhr beginnt die Klasse, aber wir mussten vorher noch den Beweis erbringen, dass wir auch Strom und Gas in Davis bezahlen und uns nicht etwa von ausserhalb in die gute Schule einschmuggeln ,-)



Abends fahren wir zum Bahnhof von Davis, weil Anjali zurück nach Boston muss. Sie fährt mit dem Zug nach San Francisco und fliegt von dort dann an die Ostküste.

Kira und Kim sind aufgedreht und tollen herum.


Als Anjalis Zug allerdings einrollt und sie sich verabschiedet, fängt Kim bitterlich an zu weinen: "Mit Anjali go train." Der große, silberne Zug sieht aber auch einfach zu verlockend aus.

Kira verliert ihren ersten Milchzahn. Nachts kommt sogar die Zahnfee, nimmt den Zahn unterm Kopfkissen weg und legt eine glänzende Eindollarmünze hin, sehr zu Kiras Erstaunen und Freude.

Kira lernt, wie man eine Murmelbahn aus Duplo, Pappe, Tesafilm (hier = Scotch-Tape) und Tackernadeln baut
Die Bauten fliegen allerdings ziemlich oft durch die Gegend, wenn Kira sich aergert. Vor allem, wenn sie sich etwas kompliziertes ausgedacht hat, was nicht funktioniert. Dennoch verbringt sie den ganzen Samstag mit den Murmelbahnen.





Nach knapp 2 Wochen ist Barbaras Büro in der Bainer Hall fertig eingerichtet.

Es gibt drei dieser Gänge,an denen Büros innen und außen liegen.

Die Bücherregale füllen sich sicher mit der Zeit. Daneben die Teeecke und das Radio.



Der Ausblick aus Barbaras Fenster geht gen Süden ins Grüne. Man sieht auch den berühmten UC Davis Wasserturm.

Kira sitzt neben ihren Mickey Maus Skulpturen. Die Ohren sind seltsame runde, hohle Früchte, die von den  umstehenende Bäumen fallen.
An dritten Januarwochende machen Barbara, Kira und Kim einen Spaziergang in den Green Belt südlich des Catalina Drives (38.567145,-121.756052). Hier stehen drei Hundestatuen herum.
Der nördlichste Hund jagt ein Huhn auf einen Stein.
Der zweite Hund buddelt.

Der dritte Hund fährt Fahrrad.
Im Süden nahe der Alvarado Street gibt es einen schönen Spielplatz mit einer Zentrifuge (38.562675,-121.754915).


 Das ist Kims Preschool in der Nähe der North Davis Elementary.
Ursprünglich sollte Kim noch eine Weile bei Papa zuhause bleiben, aber Kim wird es doch zu langweilig und Andor merkt, dass er so gar nichts im Haushalt geschafft bekommt. Obwohl die erste Recherche im November abschreckend war mit hohen Preisen und Wartelisten von 12 bis 24 Monaten, findet Barbara die Discovery Preschool, die Kim herzlich und ab dem 1. Februar aufnimmt.


Barbara fliegt im Januar und Februar beruflich dreimal nach Deutschland - das schlaucht, aber die Kontaktpflege ist wichtig. Mit den neuen UC Davis Business Cards macht's auch noch mehr Spaß :-)

1 Kommentar:

  1. Toll, ich will auch im beheizten Pool sitzen :(... Naja, zumindest ist für die nächsten Tage Sonne angesagt. Mit Schnee würde das Eiersuchen auch nicht soviel Spass machen -man müsste gar nicht richtig suchen ;) -Auch euch schöne sonnige Osterfeiertage!

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