Freitag, der 28. Dezember 2012
Heute ist es soweit - wir ziehen um. Morgens um 7.30 Uhr rollt der extralange Moebelwagen an.
Die drei Moebelpacker packen so schnell alles ein, dass wir das Gefuehl haben, nur noch im Weg herumzustehen. Bei der initialen Besichtung ein paar Tage vorher hatten sie zwei (!!) Stunden fuer die das gesamten Einpacken berechnet, worueber wir uns sehr gewundert hatten.. Im Endeffekt stellt sich heraus, dass sie sogar schneller sind! Kira, Kim, Anjali und Barbara fahren direkt nach Davis, da wir keine Hilfe sind, Andor bleibt in Albany (auch wenn die Moebelpacker keine mexikanischen Senoritas wie erhofft sind)...
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| Der Soda Maker muss ins Auto, weil er mit Gasflasche betrieben wird. Ebenso werden Spruehreiniger und andere Gefahrgueter nicht vom Umzugsunternehmen transportiert. |
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| Anjali. Barbara, Kira und Kim fahren nach Davis. |
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| Die Zollbruecke vor Vallejo |
Yeah! Auf zum New Home!
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| Nach 1 Stunde sind wir da... |
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... noch viel zu frueh, um den Schluessel bei der Wohnungsvermittlungsfirma abzuholen. Also fahren wir erstmal ins Mc Donald`s von Davis. Die Kinder sind frohgemut und freuen sich auf ein Kids Menue mit Spielzeug. Aber 9 Uhr ist in diesem Mc Donald's zu frueh fuer ein Kids Menue... und das Spielzeug, was Kira sich ausgesucht hat, gibt`s auch nicht (nur das, was Kim wollte). Kira legt einen unglaublichen Wutanfall hin mit viel Gekreische. Barbara und Kira gehen zum Outdoor-Playplace, aber Kira beruhigt sich kaum: "I want to go home! I want to go to our old home!" Die arme Kira scheint doch mehr vom Umzug mitgenommen zu sein, als wir dachten. Wir haengen noch eine Weile rum, Kira und Kim nagen an den Fruehstuecks-Wuerstchen und Pancakes, und wir fahren dann nach Davis Downtown.
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| Um 10 Uhr kann Barbara endlich den Schluessel in Empfang nehmen - Anjali und die Kids bewundern derweil die Zitrusbaeume draussen. |
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| Dann geht`s zum New Home in der Oriole Avenue (Oriole = Goldamster). Es ist eine eingeschossige Doppelhaushaelfte. Hier das Wohnzimmer mit Gartenblick .... |
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| ... und mit Blick auf die Kueche. |
Der Nachbarn mit dem Pudel begruesst uns. Die Kinder freuen sich ueber den "cutie dogie" der in die Wohnung läuft und alles inspiziert. Wir heizen die Wohnung auf (alles laeuft hier mit Warmluftheizung), aber in Kuerze kommen die Moebelpacker an - sie haben 2 Stunden in Albany eingeraeumt und 1 Stunde Fahrtzeit bis Davis gebraucht. Der riesige Laster mit der Seitenladetuer wird ein Stueckchen zu weit vor der Nachbarseinfahrt geparkt - die Frau vom Pudelmann kommt wenige Minuten spaeter `rueber und beschwert sich bei den Moebelpackern. Wir entschuldigen uns und sie wird freundlicher. Die Moebelpacker fluestern Barbara zu: "Welcome to Davis". Seufz, wir wollten doch nicht zwischen Spiessern landen.
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| Der Rote Teppich wird ausgerollt und alle Moebel eingerollt. Der Weihnachtsbaum wurde im Schrank transportiert und musste gar nicht erst abgeschmueckt werden. | | |
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| Viele Schraenke wurden einfach mit Plastik umwickelt, so dass wir nichts ein- oder ausraeumen muessen. |
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| Und waehrend die Moebelpacker im Eilschritt alle Moebel hereinschaffen, kommen auch noch die mexikanischen Gaertner an, die in der Yard Care in der Miete inbegriffen sind. Ja, sie tauchen einfach in unserem Garten auf und blasen die Blaetter von der Wiese. |
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| Auch das Schlafzimmer fuellt sich langsam. |
Die Kinder fragen beharrlich, wann denn Papa kommt. Der putzt aber noch fleissig in Albany.
Zur Ablenkung fahren wir ins nahe gelegene IKEA in West Sacramento. Kira muss als richtiges Schulmaedchen auch einen neuen Schreibtisch samt Stuhl haben. Waehrend wir noch ueberlegen, welches das beste Set ist, hat Kira sich schon laengst entschieden: der rosa-farbene und kein anderer! Liebe auf den ersten Blick!
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| Irgendwo haben wir mal gelesen, dass es doch eigentlich erstaunlich ist, wie ein schwedisches Moebelhaus einem gleichwo auf der Welt das Gefuehl von Heimat vermitteln kann :-) |
Andor faehrt mit dem Bus nach Richmond und dann mit dem AMTRAK (Zug) nach Davis - dauert etwa 2 Stunden. Wir holen ihn auf dem Rueckweg vom IKEA ab.
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| Zuhause sieht es noch wild aus... Wird leider auf noch ein paar Tage so bleiben. |
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| Zumindest hat die Kueche viel Stauraum - sehr zu Andors Freude. |
In den naechsten Tagen raeumen wir um und Andor faehrt nochmal putzen.
Wir erkunden die nahegelegenen Spielplaetze. Das Haus liegt am Greenbelt von North Davis - einem zusammenhaengenden Parkstreifen mit Wanderwegen, Radwegen und Spielplaetzen.
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| Es ist noch weihnachtlich geschmueckt. |
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| Morgens frueh treffen sich Anjali und Barbara immer zum Bootcamp - Antrag und Habilitation schreiben. |
Am Montag, den 31.12. fahren wir alle gemeinsam nach Albany.
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| Die Kinder spielen ein letztes Mal im Backyard |
Die Waende muessen von Kritzeleien gesaeubert werden. Kira und Kim schieben es auf ihre Freundin Heidi.
Und auch der Erdbeben-Wasservorrat muss entsorgt werden. Man soll pro Person einen Gallon (3,5 l) Wasser pro Tag rechnen und mindestens fuer eine Woche vorsorgen. Wir haben 50 Gallon ueber alle Zimmer verteilt gebunkert. Jetzt sind leider die Nachbarn nicht da, denen Barbara ein paar Behaelter vermachen will. Einem neuen Nachbarn drehen wir zumindest ein paar Flaschen an und giessen das restliche Wasser aus. Kira rennt um den Wohnblock und malt mit dem Wasser.
Dann ist es endlich so weit - die Bude ist zu Andors Zufriedenheit gesaeubert.
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| Am UC Village Office schmeisst Andor den Schluessel ein |
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| Und auf geht`s zum New Home nach Davis |
Hatte von dieser Wasser-Vorratsgeschichte gehört und das Ganze jetzt mal für euren 4-Personen-Haushalt gedanklich nachvollzogen.... *guckt schockiert* Ja, dass das viel Stauraum einnimmt glaube ich gern.
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