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Oder wo sich unsere Familie sonst noch rumtreibt !

Mittwoch, 15. August 2012

Kurztrip nach Deutschland und Paris im Januar

Am Samstag, den 21. Januar fliege ich nach Deutschland, da ich die CIRP Paris-Tagung besuchen werde. Spannenderweise muss ich erst noch das Einreise-Visum in Frankfurt beantragen, bevor ich wieder in die USA einreisen kann. Die Aufenthaltsgenehmigung fuer alle wurde zwar Mitte November fuer das zweite Stipendienjahr verlaengert, aber das Einreisevisum kann man nur in der Botschaft ausserhalb der USA beantragen.
Sonntag treffe ich gegen 10 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen ein und werde herzlich von Dominik begruesst, der ja jetzt bei Aschaffenburg wohnt. Wir ueberlegen, ins Museum zu gehen, aber fahren dann einfach nur so mit der Strassenbahn (so schoen deutsch :-) ) in die Innenstadt. Dominik zeigt mir das regnerische Frankfurt und wir essen Brotzeit nach Schweizer Art. Holger stoesst spaeter auch dazu - wir gehen spazieren, quatschen viel und enden in der Kneipe "Frollein".

Am Montag morgen gehe ich vom Hotel zum 500 m entfernten Generalkonsulat. Das Interview laeuft problemlos und ich soll schon in ein paar Tagen meinen Reisepass per Post wiederbekommen. In Albany habe ich ja schon den Eilbrief bei der DHL bestellt, aber aufregend finde ich die Ungewissheit trotzdem.
Mit dem Zug geht`s nach Dueren, wo ich von Angelika und Michael abgeholt werde. Alles sieht noch bekannt aus :-)
Dienstag morgens nimmt mich Annika mit nach Aachen und setzt mich nebst Koffer bei meiner alten Wirkungsstaette, dem WZL ab. Im Autoradio hoere ich zum ersten Mal "Somebody I used to know" und wundere mich, dass so ein langsames Lied auf Platz 1 ist. Es dauert erst bis April, bis das Lied auch in den Staaten hoch- und `runtergedudelt wird - dann sogar in einer etwas flotteren Version ;-)
Ein ganzer Tag mit den Schleifern steht an - aber er geht zu schnell vorbei, da ich ein paar Vortraege ueber mein Projekt, das LMAS und die Unterschiede in der deutschen und amerikanischen Produktionstechnik halte und wir viel diskutieren. Ich bin nervoes, da ich auch noch die Erfuellung meines Schenkungsvertrages beweisen muss.




Das Bild habe ich mitgebracht und lasse es in Aachen.


Puh, es wird knapp, da ich mit Oel-Pastell-Farben statt mit Oel gemalt habe und auch noch beim Geocache den Stift vergessen hatte, mit dem man sich vor Ort auf die Liste eintraegt. Aber die Schleifer sind nett und sehen den Schenkungsvertrag als erfuellt an. :-)
Das Leinwandbild habe ich im Koffer mitgebracht und lasse es in Aachen.

Ich kann gar nicht alle Leute besuchen, die ich gerne sehen moechte, denn gegen 16.45 Uhr holen mich schon Thomas, Conny und Anjali vom WZL ab - wir muessen zum Aachener Hauptbahnhof.

Conny und Anjali begleiten mich nach Paris - ich werde tagsueber zur Konferenz gehen, die beiden machen Sightseeing und abends koennen wir noch  quatschen.
 

Thomas winkt uns am Aacher Haupftbahnhof good bye und schon hat der Thalys uns nach Paris gebracht.
 

Mit einem Taxi geht`s zum Hotel - Ich nerve mit dem Ohrwurm "In einem Taxi nach Paris" (Felix De Luxe).
Unser Hotel liegt im Quartier Saint-Germaine, in Fussgehreichweite zu meinem Konferenzort - Hier die Aussicht aus unserem Balkon.

Oui, c`est la salle de bains!

Wir stellen die Betten zusammen um mehr Platz zu haben.
In der Naehe liegt ein nordafrikanisch angehauchtes Restaurant. Wir essen Couscous.


Mittwoch Morgen in Paris - Ich gehe zur Konferenz und freue mich, viele bekannte Professoren und Research Affiliates wiederzusehen.
Anjali und Conny besuchen derweil fuer mich den Triumpfbogen...

... da hier mein Heimatort Aldenhoven als wichtiger Schlachtort vermerkt ist.

Im Disney-Store holt Conny Geschenke fuer Kira und Kim.
Mittags erstickt eine Kollegin fast an einem Stueck Lammfleisch und ich kann den Heimlich-Griff nicht gut genug anwenden, um ihr zu helfen. Erst der uebernaechste Kollege schafft ihr zu helfen, das Teil herauszuwuergen. Unheimlich... Abends lasse ich mich von Anjali nochmal briefen und mit den Kollegen beschliessen wir, einen Erste-Hilfe-Lehrkurs im Lab zu machen.
Zum Abendessen gehen wir in ein Restaurant mit gutbuergerlicher franzoesischer Kueche, das Anjali aus dem Reisefuehrer als Insidertipp gefunden hat.

Des escargots sind schon sehr traditionell.

Conny isst ein Steak und ich habe Fisch.

Anjali wird mit ihrer deftigen Innereienwurst leider nicht gluecklich.

Der Nachtisch versoehnt uns alle wieder...



Creme brulee
Conny ist die Fotografiererei Leid ;-)

Nachts an der Seine spazieren wir zurueck.

Notre Dame's Rueckseite.
Am naechsten Tag trennen wir uns wieder fuer die Konferenz bzw. Sightseeing. Ich erhalte von meiner Mutter die frohe Botschaft, dass mein Pass nebst Visum schon in Aldenhoven angekommen ist. Abends gehe ich mit den Kollegen aus Berkeley essen.

Am Freitag Nachmittag komme ich sogar vor Anjali und Conny zurueck ins Hotel und schlafe ein bisschen. "Warum hast du uns nicht angerufen?" ist die entruestete Reaktion. Naja, mein Jetlag nervt eben ein bisschen.
Wir fahren mit der Metro zum Montmartre. Das 49ers Cappy hat Andor mir als Gluecksbringer mitgegeben :-) Am Sonntag hatten die 49ers dann doch leider im entscheidenden Spiel fuer die NFL Championship gegen die New York Giants verloren.
 

 Das altbekannte Kuenstlerflair am Montmartre.



Vor der Sacre Coeur.


Wir hoeren auch ein bisschen den Reggae-Musikern zu.
Die Huendchen sind romantisch...
Da gehen wir gleich ein paar Souvenirs shoppen :-)


Das Moulin Rouge Flair am Abend lassen wir uns nicht entgehen.
Hier kosten 5 Promotion nur 4 Euro!!! Haette ich das gewusst!
Und wir gehen zum Eiffelturm. Leider ist es eiskalt - der Wind blaest und wir fahren nicht auf den Turm hoch.


Conny steht auf australischem Boden an der australischen Botschaft.

Unser letztes gemeinsames Abendessen - ohne franzoesische Experimente ;-)
 Samstag Morgen gehen wir noch rasch zum Pantheon, das nahe bei unserem Hotel liegt.
Mit franzoesischer Sturheit werden die franzoesischen, englischen und spanischen Besucher eingewiesen - auf Deutsch finden wir keine einzige Hinweistafel oder Beschreibung ;-)

Hier schwingt das echte Foucault`sche Pendel.

Und der Aufhaengepunkt ist ein bisschen hoeher als in der Academy of Sciences in San Francisco.



Die Grabkammern im Pantheon sind schon unheimlich. Nur wenige ausgewaehlte Personen liegen hier bestattet, wie Jean-Jaques Ruousseau und Victor Hugo.

Das Grab von Marie Curie beruehrt uns besonders.


Wegen der schrecklichen Hotelangestellten, die 30 geschlagene Minuten fuer unser Auschecken benoetigt, verpassen wir den Thalys um 1 Minute. Jetzt heisst es umbuchen - Leider ist die beste Moeglichkeit nur der naechste Thalys, da die Regionalzuege ewig brauchen.
Wir verbringen die Zeit im Steakhaus am Bahnhof. Noch mal Creme Brulee :-)
 
Am spaeten Nachmittag sind wir wieder in Aachen - Thomas holt uns ab und Conny zeigt mir ihre neue Wohnung in Koslar. Der Samstag Abend geht schnell vorbei und am Sonntag Morgen bringen mich Angelika und Michael nach Koeln zum Zug. Mit Rail & Fly und einigen Geschenken im Gepaeck bin ich schnell am Frankfurter Flughafen und in 11 Flugstunden schon wieder am SFO.


1 Kommentar:

  1. Und habt ihr den Teller mit den Schnecken auch schön leer gegessen? ;) So einen Schnappschuss mit zwei Leuten im Hundekostüm hat auch nicht jeder :)

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